Mit Sonnenkraft in die Zukunft: Bezirkshauptmannschaft Melk setzt auf Photovoltaik

St. Pölten (OTS) – Die kürzlich in Betrieb genommene
Photovoltaikanlage an der
Bezirkshauptmannschaft Melk ist mit 210 Modulen ausgestattet und
erzeugt jährlich rund 75.000 Kilowattstunden sauberen Strom. Genug,
um den durchschnittlichen Jahresverbrauch von 22
Einfamilienhaushalten zu decken. Jährlich werden somit rund 13.500
Kilogramm CO₂ eingespart. Damit leistet die neue Photovoltaikanlage
einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz und zur nachhaltigen
Energiezukunft der Region.

„Mit den hochmodernen Photovoltaikanlagen auf den Dächern unserer
Landesgebäude in Niederösterreich setzen wir ein sichtbares Zeichen
für Nachhaltigkeit und Klimaschutz – für heute und vor allem für
kommende Generationen. Die Bezirkshauptmannschaft Melk ist dabei ein
wichtiger Baustein unseres konsequenten Ausbaus erneuerbarer
Energien. Als verantwortungsbewusste Politik verfolgen wir diesen Weg
weiter, um unsere Heimat unabhängiger von fossilen Energieimporten zu
machen, die Versorgungssicherheit zu stärken und einen nachhaltigen
Beitrag für die Gesellschaft zu leisten“, hält Landesrat Anton Kasser
fest.

„Als EMAS-zertifizierter Betrieb tragen wir besondere
Verantwortung für einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen. Mit der
neuen Photovoltaikanlage zeigen wir, dass Umweltmanagement nicht nur
dokumentiert, sondern aktiv gelebt wird. Die Bezirkshauptmannschaft
Melk übernimmt damit eine klare Vorbildrolle und beweist, dass
Klimaschutz, Qualität und öffentliche Verwaltung sehr gut
zusammenpassen“, so Bezirkshauptfrau Daniela Obleser.

„Die Maßnahmen, die wir heute umsetzen, sind bereits für die
Zukunft mitgedacht. Dabei stehen Nachhaltigkeit und Regionalität im
Vordergrund. Mit unseren Projekten setzen wir auf erneuerbare
Energien, arbeiten eng mit lokalen Unternehmen zusammen und sichern
so die Wertschöpfung im Land. Auf diese Weise tragen wir zu einer
langfristig stabilen Energieversorgung und einer nachhaltigen
Entwicklung der Region bei“, betont Karl Dorninger, stellvertretender
Leiter der Abteilung Gebäude- und Liegenschaftsmanagement des Amtes
der NÖ Landesregierung im Zuge der Inbetriebnahme der
Photovoltaikanlage.

Bei der Planung und Umsetzung wurde großer Wert auf heimische
Qualitätsprodukte und Sicherheit gelegt: Die PV-Module,
Wechselrichter, Elektronik und Montage stammen fast ausschließlich
aus Österreich. Zudem erfüllt die PV-Anlage höchste
Sicherheitsanforderungen durch eine automatische, modulnahe
Abschaltung im Störfall.