Wien (OTS) – Ob Sommerurlaub am Meer, Städtereise oder Aktivurlaub in
den Bergen:
Wer verreist, sollte rechtzeitig an eine gut ausgestattete
Reiseapotheke denken. Sie hilft, kleinere gesundheitliche Beschwerden
oder etwa auch kleinere Unfallfolgen rasch zu behandeln und erspart
mitunter Wege in eine Arztpraxis oder Apotheke.
Wer gut vorbereitet verreist, erspart sich im Ernstfall unnötigen
Stress. Besonders wichtig ist eine gute Vorbereitung für Menschen,
die regelmäßig Arzneimittel einnehmen oder mit Kindern verreisen.
Vorteilhaft ist es zudem, die Reiseapotheke an das Reiseziel und die
Urlaubsart anzupassen. So sind etwa bei Aufenthalten in warmen
Regionen Mittel gegen Sonnenbrand oder Insektenstiche sinnvoll, bei
Aktivurlauben Pflaster, Desinfektionsmittel und Verbandsmaterial.
Wesentlich ist bei Reisen in wärmere Regionen, dass die
mitgeführten Produkte geschützt werden. Einige Wirkstoffe reagieren
empfindlich auf Hitze und Licht. Werden Medikamente falsch gelagert,
kann ihre Wirkung nachlassen, ohne dass dies äußerlich erkennbar ist.
Um dem vorzubeugen, sollten Medikamente kühl, trocken und
lichtgeschützt transportiert und aufbewahrt werden. Die
entsprechenden Hinweise zur richtigen Lagerung finden sich im
Beipackzettel.
Bei Flugreisen empfiehlt es sich, wichtige Medikamente im
Handgepäck aufzubewahren, um im Falle eines Gepäckverlusts
abgesichert zu sein. Ein ärztliches Attest, idealerweise auf Deutsch
und Englisch, kann bei Kontrollen zusätzlich hilfreich sein. Auch
wenn einzelne Flughäfen mittlerweile neue Sicherheitssysteme
einsetzen und die Flüssigkeitsbeschränkungen teilweise lockern,
gelten je nach Flughafen unterschiedliche Bestimmungen. Reisende
sollten sich daher über die jeweils gültigen Regelungen informieren.
Vor der Abreise sollte außerdem überprüft werden, ob alle
benötigten Medikamente noch haltbar und in ausreichender Menge
vorhanden sind. Gerade bei verschreibungspflichtigen Präparaten ist
es ratsam, sich über die Einfuhrbestimmungen im Zielland zu
informieren. Zusätzlich kann es hilfreich sein, eine Liste der
verwendeten Arzneimittel mitzuführen. Was letztlich in eine
Reiseapotheke gehört, hängt von individuellen Bedürfnissen, Reiseziel
und Aufenthaltsdauer ab. Ärztinnen und Ärzte sowie Apotheker:innen
können dabei beraten.
Über die PHARMIG: Die PHARMIG ist die freiwillige
Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie. Derzeit
hat der Verband ca. 120 Mitglieder (Stand Juni 2026), die den
Medikamenten-Markt zu gut 95 Prozent abdecken. Die PHARMIG und ihre
Mitgliedsfirmen stehen für eine bestmögliche Versorgungssicherheit
mit Arzneimitteln im Gesundheitswesen und sichern durch Qualität und
Innovation den gesellschaftlichen und medizinischen Fortschritt.