Mit 1. September 2026: Cornelia Lamprechter neue Geschäftsführerin der Niederösterreichischen Kulturwirtschaft (NÖKU)

St. Pölten (OTS) – Cornelia Lamprechter wurde einstimmig vom
NÖKU-Aufsichtsrat und der
Generalversammlung nach Abschluss eines mehrstufigen,
qualitätsgesicherten Auswahlverfahrens als Nachfolgerin von Paul
Gessl zur neuen Geschäftsführerin der Niederösterreichischen
Kulturwirtschaft GesmbH (NÖKU) bestellt. Sie setzte sich gegen 46
qualifizierte Bewerberinnen und Bewerber durch, überzeugte durch
fachliche Exzellenz, strategische Erfahrung und Führungsqualität und
wird die Geschäftsführung mit 1. September 2026 übernehmen.

Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner gratuliert: „Die Bestellung
von Cornelia Lamprechter ist das Ergebnis eines Auswahlverfahrens,
das höchste Ansprüche an Führung, wirtschaftliche Verantwortung und
Kulturkenntnis gestellt hat. Es hat gezeigt, dass sie die richtige
Frau ist, um die NÖKU mit Weitblick, Klarheit und Verantwortung in
die Zukunft zu führen. Sie kennt die Strukturen der NÖKU und weiß,
wie umfangreiche und bedeutende Kulturorganisationen nachhaltig
geführt werden. Uns ist es wichtig, jemanden zu berufen, der die
größten Kulturbetriebe des Landes in eine erfolgsversprechende
Zukunft führt. Niederösterreich ist Kulturland – und mit starken
Persönlichkeiten an der Spitze wird das auch so bleiben.“

Die Bestellung erfolgte auf Grundlage einer öffentlichen
Ausschreibung. Bewertet wurden neben wirtschaftlicher und
organisatorischer Kompetenz auch Kenntnisse insbesondere der
niederösterreichischen, aber auch der nationalen und internationalen
Kulturszene, strategische Zielorientierung, Personalführung und
Kommunikationsfähigkeit. Die Findungskommission gelangte nach
Hearings und fachlicher Evaluierung zu einem einstimmigen Ergebnis.

Aufsichtsratsvorsitzender Wolfgang Viehauser (Hypo NOE)
unterstreicht die Entscheidung: „Wir hatten ein außerordentlich
starkes Bewerberfeld. Cornelia Lamprechter hat gezeigt, dass sie die
NÖKU in ihrer ganzen Breite versteht – als kulturelle Institution,
als Arbeitgeber und als wirtschaftlich verantwortungsvolle
Organisation. Sie bringt die Balance zwischen betrieblicher Führung
und Respekt vor künstlerischer Freiheit ebenso wie Führungskompetenz,
Flexibilität und einen Blick auf das große Ganze mit – und genau
diese Kombination braucht die NÖKU in den kommenden Jahren.“

Cornelia Lamprechter, geboren 1974 in Lienz/Osttirol, studierte
Internationale Betriebswirtschaft an der Universität Wien. Ihre
Karriere führte sie früh in leitende Positionen der österreichischen
Kulturlandschaft, wo sie mit ihrer Wirtschaftskompetenz auch
strategische Kommunikation, Organisationsentwicklung und
Personalführung maßgeblich prägte. Als Geschäftsführerin
verantwortete sie zentrale Kulturinstitutionen Niederösterreichs –
darunter die Kunstmeile Krems, die Schallaburg sowie die NÖ
Landesausstellungen. Seit 2015 ist sie kaufmännische
Geschäftsführerin des mumok – Museum Moderner Kunst Stiftung Ludwig
Wien. Dort steuert sie Schlüsselbereiche wie Finanzmanagement,
Organisationsentwicklung, Infrastrukturprojekte, Kooperationen,
Digitalisierung und Innovation. Ihr Schwerpunkt liegt auf der
nachhaltigen Positionierung von Kulturorganisationen durch starke
Teams, innovative Prozesse und zukunftsorientierte Ausrichtung.

Cornelia Lamprechter sieht sich in der Verantwortung für
zukunftsfähige Strategien für die NÖKU: „Die Bestellung zur
Geschäftsführerin der NÖKU ist für mich eine große Ehre, für die ich
dem Land Niederösterreich, dem Aufsichtsrat und der
Findungskommission herzlich danke. Das in mich gesetzte Vertrauen,
eine so vielfältige und dynamische Gruppe von Kulturbetrieben
mitgestalten zu dürfen, erfüllt mich mit großer Freude und Respekt.
Auch Kunst- und Kultureinrichtungen erleben herausfordernde Zeiten.
Umso mehr sehe ich meine Verantwortung darin, gemeinsam mit den
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die NÖKU fit für die Zukunft zu
machen. Aufbauend auf der erfolgreichen Geschichte der NÖKU werden
wir mit innovativen und tragfähigen Strategien die kulturelle
Vielfalt für die Menschen in Niederösterreich und weit darüber hinaus
sichern. In diesem Sinne freue ich mich, gemeinsam mit allen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Zukunft der NÖKU aktiv zu
gestalten.“

Der bisherige Geschäftsführer Paul Gessl wird seine Funktion nach
25 Jahren intensiver Aufbauarbeit sowie einer erfolgreichen
Jubiläumssaison 2025 mit Ende August 2026 im Zuge des Erreichens des
gesetzlichen Pensionsalters zurücklegen.

Unter der Führung von Paul Gessl entwickelte sich die NÖKU von
einer visionären Dachstruktur zu einem europaweit beachteten Netzwerk
von Kulturinstitutionen, das heute jährlich über 3.000
Veranstaltungen verantwortet, zahlreiche Häuser und Festivals sowie
mehr als 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern umfasst.