Missbrauchs-KI Grok stoppen: Über 15.000 fordern sofortige Sperre in Österreich

Wien (OTS) – Millionen von sexualisierten Bildern, großteils von
Frauen und
Kindern: Das ist die Bilanz der Elon Musk-KI “Grok” auf X (ehemals
Twitter). Die EU kündigte zwar ein Verfahren gegen Grok an, vorerst
bleibt die KI jedoch online. Deshalb fordert die gemeinnützige
Organisation #aufstehn gemeinsam mit über 15.000 Unterzeichner_innen
eine sofortige Sperre von Grok in Österreich.

Link zur Petition

Zwtl.: Während Grok weiterläuft, bleiben Betroffene schutzlos

“Von Nutzer_innen erzeugte Missbrauchsdarstellungen strömen
ungehindert ins Netz. Sind sexualisierte Abbildungen von Frauen und
Kindern erst einmal entstanden, lässt sich ihre Verbreitung kaum noch
stoppen. Doch statt den Zufluss sofort zu unterbinden, bis Grok
ausschließlich rechtskonform genutzt werden kann, nimmt man die
anhaltende Flut solcher Inhalte weiterhin in Kauf. Das muss sofort
ein Ende haben”, fordert Michael Fedorcio von #aufstehn. Mit der
Entscheidung, die umstrittene Funktion von Grok trotz erheblicher
Kritik ausschließlich zahlenden Kund_innen zugänglich zu machen, hat
Elon Musk deutlich gemacht: Auf seine Verantwortung ist nicht zu
zählen.

Daher appelliert #aufstehn an den für Künstliche Intelligenz
zuständigen Staatssekretär Alexander Pröll, Grok sofort zu
blockieren, bis sich die Missbrauchs-KI an Gesetze wie das
Urheberrecht und Digital Services Act (DSA) hält. Wenn eine Sperre
von Seiten für Filmpiraterie möglich ist, muss das auch bei sexuellen
und pädokriminellen Inhalten möglich sein. Innerhalb von 24 Stunden
schlossen sich über 15.000 Personen der Forderung an. “Auf eine
Sperre von Seiten der EU zu warten ist keine Option: Alle zehn
Sekunden produziert Grok 20 neue Missbrauchsdarstellungen. Hinter
jedem Bild steht ein Mensch, der jetzt damit leben muss”, so
Fedorcio.