Wien (OTS) – Seit Wochen wird über einen möglichen Verkauf zentraler
Geschäftsbereiche des Unternehmens ams OSRAM mit Sitz im steirischen
Premstätten an Infineon Deutschland spekuliert, heute Abend wurde
dies bestätigt. In einem Telefonat wurde Innovations- und
Standortminister Peter Hanke von ams OSRAM -Geschäftsführer Aldo
Kamper über die Entscheidung informiert.
“Mir wurde versichert, dass sowohl ams Osram als auch Infineon
trotz des Verkaufs des Medizin- und Industriegeschäfts alles geben
werden, um den Standort Premstätten zu erhalten und den Großteil der
Arbeitsplätze zu erhalten. Ich gehe davon aus, dass sich dies nicht
als leere Worthülsen erweisen wird”, erklärt Hanke in einer ersten
Reaktion.
Bundesminister Hanke hatte sich bis zuletzt hinter den Kulissen
für eine österreichische Lösung eingesetzt, von der die Belegschaft,
aber auch der heimische Standort profitiert hätten. Nun müsse es
darum gehen, den Betroffenen rasch Sicherheit zu geben, betonte
Hanke, der seitens ams OSRAM sowohl eine Standort- als auch eine
Beschäftigungsgarantie forderte.