Wien (OTS) – Wie sich Europas wirtschaftliches Selbstverständnis
verändern muss,
welche Zukunftsbilder Zuversicht und Wettbewerbsfähigkeit stärken und
welche Rolle Österreich dabei spielen kann. Das erläuterte gestern
em. o. Univ.-Prof. Dr. Christoph Badelt, Präsident des Fiskalrates
der Republik Österreich , bei der bereits zweiten Runde des „Talk im
Palais“ im Palais Niederösterreich mit rund 200 hochkarätigen Gästen
aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Badelt plädierte in seiner
Keynote für echte Systemreformen und ergänzte, dass das sinkende
Produktivitätswachstum sowie die Lohn- und Energiekosten es der
Wirtschaft schwer machen, weiterzukommen. Der Präsident des
Fiskalrats appellierte zusätzlich am Ende seines Impulses,
„Wirtschaftspolitik und Finanzpolitik werden mittelfristig zur
Demokratiepolitik. Das heißt: Ärmel aufkrempeln – und endlich
wirklich was tun!“ Im Rahmen des Abends präsentierten Europa-Forum
Generalsekretär Benedikt Schmidinger und Millstatt Co-Initiator
Markus Gruber auch die vertiefte Kooperation zwischen den Millstätter
Wirtschaftsgesprächen (MWG) und dem Europa-Forum Wachau (EFW). Das
Europa-Forum Wachau, das nächstes Jahr ihr 30-jähriges Bestehen
feiert, stellt unter dem Titel „The Next 30“ vom 18. bis 22. Mai 2026
mit hochkarätigen Gästen die Zukunft Europas in den Mittelpunkt.
Zwtl.: Die 10. Millstätter Wirtschaftsgespräche stellen die
Machtfrage
Von 22.-25. April 2026 findet in Millstatt die zehnte Ausgabe der
Millstätter Wirtschaftsgespräche statt. Unter dem Titel
„WIRTSCHAFT.MACHT.ZUKUNFT.“ stehen die Voraussetzungen und Grenzen
wirtschaftlichen Handelns in Österreich und Europa ebenso im Fokus
wie die Frage, welche Macht Akteurinnen und Akteure überhaupt
benötigen, um Zukunft zu gestalten. „Die Anforderungen an unsere
Wirtschaft, Leistungen für Wohlstand und Arbeit zu erbringen, werden
angesichts geopolitischer Taktiken, staatlicher Interessen,
intransparenter Algorithmen und globaler Konzerne immer schwieriger“
, erklären die Initiatoren der MWG, Prof. Alfons Helmel und Markus
Gruber . „Deshalb fragen wir 2026: Hat unsere Wirtschaft genug Macht,
mehr aus der Zukunft zu machen? Wie lässt sich die Macht jener
begrenzen, die fairen Wettbewerb und unser Wertesystem aushebeln? Und
was lähmt jene, die bereit wären, mehr zu tun?“
Zwtl.: Hochkarätige Referenten aus Wirtschaft und Politik 2026 auf
der Bühne
Die Brisanz des Themas der zehnten MWG sorgt für ein besonders
breit und hochkarätiges aufgestelltes Spektrum an Referentinnen und
Referenten. Ihr Kommen u.a. bereits zugesagt haben (in alphabetischer
Reihenfolge) Philipp Amann (Head of Digital Security, European
Central Bank), Hans Aubauer (CEO & Leiter der Krankenversicherung
UNIQA Health Services), Magnus Brunner (Mitglied der Europäischen
Kommission für Inneres und Migration, Bundesminister a. D.), Petra
Draxl (Mitglied des Vorstands, Arbeitsmarktservice), Brigitte Ederer
(Aufsichtsrätin; ehem. Vorstandsmitglied, Siemens AG;
Staatssekretärin a. D.), Gabriel Felbermayr (Direktor WIFO),
Gottfried Haber (Aufsichtsratsvorsitzender Erste Group Bank AG),
Martin Hagleitner (Geschäftsführer Email-Austria AG), Peter Hanke (
Bundesminister für Innovation, Mobilität und Infrastruktur), Sabine
Herlitschka (Geschäftsführerin Infenion Technologies Austria AG),
Clemens Jabloner (Leitung Forschung „Hans Kelsen und Kreis“
Universität Wien; Bundesminister a. D.), Mariana Kühnel (
Vorstandsvorsitzende Österreichische Finanzmarktaufsicht), Helmut
Lackner (Generaldirektor Österreichische Staatsdruckerei), Andreas
Matthä (Vorstandsvorsitzender ÖBB Holding AG), Walter Oblin (
Generaldirektor der Österreichischen Post AG), Margarete Schramböck (
Vorstandsmitglied Aramco Digital; Bundesministerin a. D.), Ellen
Staudenmayer (Managing Director McDonald‘s Österreich), Michael
Strugl (Vorstandsvorsitzender Verbund AG), Karl-Heinz Strauss (
Vorstandsvorsitzender Porr AG), Andreas J. Wagner (Geschäftsführer
SAP Österreich GmbH), Peter Weinelt (Generaldirektor Wiener
Stadtwerke) und Elisabeth Zehetner (Staatssekretärin für Energie,
Startups und Tourismus).
Zwtl.: Über die Millstätter Wirtschaftsgespräche
Die Millstätter Wirtschaftsgespräche finden 2026 als
Jubiläumsausgabe statt: Bereits zum zehnten Mal erörtern die von
Alfons Helmel und Markus Gruber gegründeten Millstätter
Wirtschaftsgespräche nicht-wirtschaftliche Voraussetzungen
wirtschaftlichen Erfolgs aus unterschiedlichsten Perspektiven. Die
Bandbreite der bisherigen Schwerpunktthemen reicht von Kultur und
Leistung über Bildung und Demografie bis hin zu Religionen,
Diversität und Generationengerechtigkeit. Die Millstätter
Wirtschaftsgespräche verfolgen den Anspruch, prononcierte Thesen und
renommierte Persönlichkeiten zu präsentieren, für die Wirtschaft
nicht bloß ein Zahlenwerk, sondern ein Wertesystem ist. Das
innovative Format wird von den führenden Wirtschaftsnetzwerken
Österreichs unterstützt. Die Zahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer
des „persönlichsten Wirtschaftskongress Österreichs“ ist begrenzt,
aufgrund der Gewährleistung des MWG-Credos: Wirtschaft. Persönlich.
Insofern sind frühzeitige Ticketkäufe empfohlen.Hier geht’s zum
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