Wien (OTS) – „Während manche auf Schlagworte und Ankündigungen
setzen, setzen wir
in Wien auf Lösungen und Umsetzung“, mit diesen Worten reagiert SPÖ-
Gemeinderat und Landtagsabgeordneter, Arbeitsmarktsprecher und 1.
Landtagspräsident Christian Meidlinger auf jüngste Aussagen zur
Arbeitsmarktsituation Wiens. „Die Fakten sprechen eine klare Sprache:
Wien ist das einzige Bundesland, das im Jahresvergleich ein
Beschäftigungsplus und Wirtschaftswachstum verzeichnet. Das zeigt,
dass unsere aktive Arbeitsmarktpolitik greift – und zwar nachhaltig“,
betont Meidlinger.
Laut aktuellen Zahlen, die in der Arbeitsmarktdatenbank des
Arbeitsmarktservice (AMS) unter http://www.arbeitsmarktdatenbank.at/
recherchierbar sind, verzeichnet Wien im Juni 2025 einen
Beschäftigungszuwachs von 1,3 %, das sind 11.958 neue unselbständig
Beschäftigte im Vergleich zum Vorjahr – ein Wachstum, das alle
anderen Bundesländer deutlich hinter sich lässt. Trotz
internationaler Unsicherheiten, Teuerung und demografischen
Veränderungen bleibt Wien ein stabiler Arbeitsstandort – und beweist,
dass sozialpolitische Verantwortung und wirtschaftliche Stärke kein
Widerspruch sind.
Ein Schlüssel zum Erfolg liegt in der aktiven Arbeitsmarktpolitik
der Stadt Wien: Der Wiener Arbeitnehmer*innen-Förderungsfonds (waff)
und das AMS Wien setzen auf gezielte Qualifizierung und individuelle
Förderungen – besonders für jene Menschen, die Unterstützung zur
Eingliederung in den Arbeitsmarkt brauchen. Dazu zählen Programme wie
die Frauenarbeitsstiftung, die „JobOffensive 18Plus“ für
langzeitarbeitslose Jugendliche oder das Ausbildungsgeld, das neue
Perspektiven schafft. „Wir investieren in die Menschen in unserer
Stadt und damit in die Zukunft. Denn gute Arbeit beginnt mit guter
Ausbildung – und diese ermöglichen wir allen, die sie brauchen“,
betont Meidlinger ganz klar.
Dass Wien in der Arbeitsmarktpolitik auf Qualität statt auf
Stimmungsmache setzt, zeige sich auch im steigenden Anteil der
erwerbstätigen Frauen: Mit 76 % liegt Wien deutlich über dem
österreichweiten Schnitt von 72 %. „Das ist kein Zufall, sondern das
Ergebnis konsequenter Förderpolitik“, so Meidlinger weiter.
Die Maßnahmen Wiens zur Bekämpfung von Arbeitslosigkeit und zur
Förderung von Beschäftigung sind nicht isolierte Projekte, sondern
Teil einer klaren, langfristigen Strategie, die auf nachhaltigen
Erfolg ausgerichtet ist. Im Fokus steht die Schaffung eines
zukunftsfähigen Arbeitsmarktes, der nicht nur auf die Bedürfnisse von
heute reagiert, sondern auch die Herausforderungen der Zukunft
adressiert. Wien setzt auf die kontinuierliche Qualifizierung und
Weiterbildung der Arbeitskräfte, um die Stadt als Innovations- und
Technologiestandort zu stärken. Die Fachkräfteförderung spielt
hierbei eine zentrale Rolle, um sicherzustellen, dass Wiener*innen
mit den erforderlichen Fähigkeiten ausgestattet sind, um in der
digitalen und grünen Wirtschaft von morgen erfolgreich zu sein.
Programme wie die Frauenarbeitsstiftung und die „JobOffensive 18Plus“
sind wichtige Schritte, aber Wien baut kontinuierlich auf eine
inklusive Arbeitsmarktstrategie. Mit der Sicherstellung von
Ausbildungsplätzen, der Förderung von Weiterbildungsinitiativen und
der engeren Zusammenarbeit mit der Sozialpartnerschaft verfolgt Wien
das Ziel, die Arbeitsmarktfähigkeit seiner Bevölkerung über
Generationen hinweg zu sichern und zu steigern. „Diese langfristige
Vision schafft nicht nur Arbeitsplätze, sondern auch stabile
Perspektiven für die Wiener*innen und stärkt die soziale und
wirtschaftliche Resilienz der Stadt“, betont Meidlinger.
Zwtl.: Bundesregierung und ihre Verantwortung in der
Arbeitsmarktpolitik
Trotz des Erfolgs Wiens in der Arbeitsmarktpolitik gibt es nach
wie vor eine spürbare Diskrepanz zwischen den Bemühungen der Stadt
und den Herausforderungen auf Bundesebene. Arbeitsmarktpolitik ist
primär eine Bundesangelegenheit, und die Verantwortung liegt seit
2017 in den Händen der Regierungen der ÖVP, FPÖ und Grüne (2017-2019:
ÖVP und FPÖ, 2020-2025: ÖVP und Grüne, seit März 2025: ÖVP, SPÖ und
NEOS). In den vergangenen Jahren gab es wiederholt Versäumnisse und
unzureichende Maßnahmen auf Bundesebene, die vor allem den Wiener*
innen und ihrer Arbeitsmarktsituation nicht gerecht wurden. In dieser
Zeit wurden etwa wichtige Förderprogramme gekürzt und an die
spezifischen Herausforderungen der Wiener Arbeitsmarktsituation nicht
ausreichend angepasst. Während Wien weiterhin aktiv in Lösungen
investiert, war die Unterstützung aus dem Bund in vielerlei Hinsicht
nicht im gewünschten Maße vorhanden. Einige Maßnahmen, die besonders
für die Wiener*innen von Bedeutung wären, wurden nicht weiter
verfolgt oder gar abgeschafft.
„Wien setzt innerhalb seines Handlungsspielraums auf Lösungen und
stellt sicher, dass den Wiener*innen die besten Chancen auf dem
Arbeitsmarkt geboten werden. Wir setzen auf Fachkräfteförderung und
niederschwellige Angebote zur Weiterbildung. Wo der Bund bisher nicht
ausreichend gehandelt hat, sorgen wir für die richtigen
Weichenstellungen. Dabei bleibt Wien eine verlässliche Partnerin“, so
Meidlinger abschließend. Wien geht weiterhin mit Verantwortung und
Haltung voran und trägt dazu bei, dass die Wiener*innen nicht nur auf
dem Arbeitsmarkt, sondern auch in allen anderen Lebensbereichen gut
abgesichert sind.