MCI Alumni mit hoher Bindung an den Standort

Innsbruck (OTS) – Immer wieder wird in der politischen Diskussion die
Frage
aufgeworfen, ob das MCI für den heimischen Standort oder für das
Ausland ausbilden würde.

Die Frage ist politisch nachvollziehbar und in Verantwortung für
einen zielorientierten Einsatz öffentlicher Mittel zweifellos
berechtigt. In der Diskussion wird allerdings nicht immer auf Fakten
zurückgegriffen.

Zwtl.: Beispielsweise wird wiederkehrend in den Raum gestellt,

das MCI werde überwiegend von ausländischen „Numerus Clausus
Flüchtlingen“ frequentiert,

die hier noch dazu „gratis studieren“ würden,

während dieser Zeit auch noch unseren „Wohnraum verteuern“ würden

und danach ohnehin wieder das „Land verlassen“ würden,

uäm.

Im Zuge einer turnusmäßig anstehenden Berichtlegung zeigt sich
nachstehender Sachverhalt.

Zwtl.: MCI Studierende…

sind bezüglich ihrer regionalen Herkunft absolut vergleichbar zu
jenen der anderen Hochschulen in Tirol,

bezahlen im Unterschied zu öffentlichen Universitäten ausnahmslos
Studienbeiträge ,

aus EU/EWR-Drittstaaten sogar in großer Höhe (dzt. 15.000 Euro im
Jahr),

haben sich anspruchsvollen Aufnahmeverfahren zu unterziehen, um
einen Studienplatz zu erhalten (nur jede dritte Bewerbung kann aus
Platzgründen aufgenommen werden),

sind im Arbeitsmarkt ausgesprochen gefragt und erhalten
durchschnittlich 2,8 Stellenangebote noch vor ihrem Studienabschluss,

bringen die meisten Start-up Unternehmen pro 1.000 Studierenden
aller österreichischen Hochschulen hervor (TUM Studie 2025*)

und verbleiben nach ihrem Studium zu 68% in Österreich und zu 49%
in Tirol.

„Bereits während des Studiums vernetzen wir unsere Studierenden
mit heimischen Unternehmen über Lehrende aus der Praxis, Fallstudien,
Projekte, Praktika, Abschlussarbeiten und unser leistungsfähiges
Student & Career Center“, verweist Brigitte Auer , Leiterin MCI
Qualitätsmanagement, auf einen erfolgreichen Maßnahmenmix: „Damit
bieten wir ihnen in Österreich spannende Perspektiven und stärken die
Innovationskraft des Standorts.“

„Wenn wir hohen Wert auf Internationalität in Forschung, Lehre,
Weiterbildung und der Zusammensetzung unseres Teams legen, tun wir
dies, um unsere Studierenden auf internationale Herausforderungen
vorzubereiten und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft zu
fördern“, beschreibt die Leiterin International Relations Susanne
Lichtmannegger die Philosophie des MCI.

„Die Fakten liegen klar auf dem Tisch – alle relevanten
Informationen sind am MCI sowie in regelmäßig publizierten Berichten,
Auswertungen und Veröffentlichungen transparent zugänglich“, betont
die stv. Leiterin des MCI Hochschulkollegiums Claudia Mössenlechner .

MCI Rektor Andreas Altmann sieht die langjährige Arbeit des MCI
eindrücklich bestätigt: „Unser Team erbringt unter schwierigsten
Rahmenbedingungen täglich Spitzenleistungen, was international
Respekt und Wertschätzung abringt. Ich bin überzeugt, dass das enorme
Zukunftspotenzial des MCI auch hierzulande längst erkannt ist und
unzutreffende Argumente ihre Wirkung verfehlen.“

Ergänzende Quellen:

* TUM Studie 2025