Wien (OTS) – SPÖ-Gemeinderätin und Vorsitzende des
Gemeinderatsausschusses für
Gesundheit, Soziales und Sport, Andrea Mautz, und Astrid Pany, SPÖ-
Gemeinderätin und SPÖ-Bildungsfraktionsvorsitzende, begrüßen die
heute von Gesundheitsstadtrat Peter Hacker sichergestellte
psychosoziale Unterstützung an Wiener Schulen im Übergang zum
Chancenbonus des Bundes. Für beide steht fest: Die mentale Gesundheit
von Kindern und Jugendlichen ist ein Herzensanliegen der
Sozialdemokratie und braucht verlässliche Strukturen.
Bis zum Ende des Schuljahres 2026/27 werden die
multiprofessionellen Teams des PSD-Wien schrittweise zurückgeführt.
Gleichzeitig können Fachkräfte aus den Bereichen klinische
Psychologie, Sozialarbeit und Sozialpädagogik, die bisher im
auslaufenden Wiener Projekt tätig sind, künftig unter anderem im
Chancenbonus, in der Schulsozialarbeit oder Schulpsychologie
eingesetzt werden.
Mentale Gesundheit von Kindern ist ein Herzensanliegen
Mit dem Schuljahr 2026/27 startet der Chancenbonus des Bundes.
Wien sorgt gleichzeitig dafür, dass die bisherige psychosoziale
Unterstützung durch multiprofessionelle Teams der Psychosozialen
Dienste in Wien an den Schulen nicht abrupt endet, sondern geordnet
in die neuen Strukturen übergeführt wird. „Kinder und Jugendliche
müssen sich darauf verlassen können, dass sie Unterstützung bekommen,
wenn sie diese brauchen. Gerade bei psychischen oder sozialen
Belastungen zählen Vertrauen, Kontinuität und verlässliche
Ansprechpersonen. Deshalb ist es nur richtig und wichtig, dass Wien
diesen Weg weitergeht“, betont Andrea Mautz. Bereits begonnene
Unterstützungsprozesse werden abgeschlossen oder geordnet übergeben.
Auch die Direktor*innenhotline für Krisenfälle bleibt während des
gesamten Schuljahres 2026/27 bestehen. „Psychosoziale Unterstützung
ist weit mehr als eine einzelne Leistung. Sie schafft Stabilität,
stärkt junge Menschen und kann verhindern, dass Belastungen größer
werden. Das ist ein enormer sozialer Mehrwert für Kinder, Familien
und damit verbunden auch den Pädagog*innen und der gesamte
Schulgemeinschaft“, so Mautz.
Schulen brauchen Planungssicherheit – Wien liefert
Für Astrid Pany steht besonders die Situation an den einzelnen
Schulstandorten im Mittelpunkt. Im Übergangsjahr wird gemeinsam mit
den Schulen erhoben, welche Unterstützung künftig benötigt wird und
wie die Möglichkeiten des Chancenbonus bestmöglich genutzt werden
können. „Unsere Schulen leisten jeden Tag unglaublich viel für die
Wiener Schüler*innen. Damit Pädagog*innen ihrer zentralen Aufgabe
nachkommen können, brauchen sie starke Partner*innen und
funktionierende Unterstützungsangebote an ihrer Seite“, sagt Pany.
Entscheidend sei, bestehende Strukturen nicht von heute auf morgen zu
beenden. „Ein guter Übergang bedeutet, bestehende
Vertrauensverhältnisse zu Schüler*innen und Schulpersonal zu sichern,
bereits begonnene Unterstützungsprozess abzuschließen oder zu
übergeben und die Direktionen zu begleiten, ihre künftigen Bedarfe im
Rahmen des Chancenbonus abzudecken. Die multiprofessionellen Teams
werden dafür im Laufe des Schuljahres zunehmend flexibilisiert und
von der kontinuierlichen Betreuung einzelner Schulstandorte hin zu
mobilen, bedarfsgerechten Einsätzen weiterentwickelt. Bestehende
Unterstützung bleibt verfügbar, während gemeinsam eine tragfähige
neue Struktur aufgebaut wird“, unterstreicht Pany.
Kein Kind darf zurückgelassen werden
„Wien zeigt damit einmal mehr, was verantwortungsvolle Politik
bedeutet: Veränderungen werden nicht auf dem Rücken der Kinder
ausgetragen, sondern sozial ausgewogen und mit Blick auf die Menschen
gestaltet“, erklärt Mautz. Pany ergänzt: „Unser gemeinsames Ziel ist
klar: Jedes Kind soll in Wien die besten Chancen bekommen. Dazu
gehören gute Bildung, ein sicherer Schulalltag und die Gewissheit,
bei Problemen nicht allein zu sein.“
„Eine lebenswerte Stadt beginnt dort, wo Kinder gut aufwachsen
können. Genau daran arbeiten wir in Wien jeden Tag weiter“, halten
Mautz und Pany abschließend fest.