Marchetti: „Wieder einmal wird deutlich, dass ,Hacker‘ das Gegenteil von ,Hackler‘ ist“

Wien (OTS) – „Wieder einmal wird deutlich, dass ,Hacker‘ das
Gegenteil von
,Hackler‘ ist. Die Missstände, die Hacker beklagt, hat niemand
anderer als er selbst zu verantworten: Denn neben der überbordenden
Höhe an Sozialleistungen, die Schutzsuchenden in Wien regelrecht
nachgeworfen werden, weigert sich der Wiener Sozialstadtrat
beharrlich, jene zu sanktionieren, die an ihrer eigenen Integration
nicht mitwirken und Deutschkurse verweigern. Die Stadt Wien
beherbergt 22 Prozent der österreichischen Bevölkerung, aber 72
Prozent der Sozialhilfebezieher“, so der Generalsekretär der
Volkspartei, Nico Marchetti, und weiter: „Es ist mehr als schäbig,
dass Hacker ausgerechnet Integrationsministerin Claudia Plakolm den
schwarzen Peter für sein eigenes Versagen zuschieben will. Denn es
ist gerade Integrationsministerin Plakolm, die etwa mit dem
verpflichtenden Integrationsprogramm ab Tag 1 für geordnete
Verhältnisse sorgt und für eine konsequente Integrationspolitik mit
Vernunft und Augenmaß steht. SPÖ-Sozialstadtrat Hacker täte gut
daran, bei den Fakten zu bleiben. Die fadenscheinige Behauptung, dass
der Stadt Wien 5.500 Plätze für Deutschkurse vom
Integrationsministerium verwehrt werden würden, mag zwar Hackers
Feldzug gegen eine Sozialpolitik mit Verantwortung und Vernunft
dienlich sein – sie entspricht aber schlichtweg nicht der Wahrheit.
Fakt ist, dass das Angebot an Plätzen für Deutschkurse die Nachfrage
bei weitem übersteigt und Plätze in der Folge sogar ungenutzt
bleiben.“

„Deutsch zu lernen, ist kein Angebot, sondern Pflicht: Wer unsere
Landessprache nicht beherrscht, kann weder am gesellschaftlichen
Leben teilhaben noch einer Arbeit nachgehen. Das Ziel jedes
Zuwanderers muss sein, so rasch wie möglich unabhängig von
staatlichen Leistungen zu werden und sich und seine Familie durch
Arbeit selbst zu erhalten. Wer das verweigert, dem steht es frei,
unser Land zu verlassen. Als Volkspartei werden wir unseren strikten
Kurs fortsetzen und konsequent darauf drängen, dass Zuwanderer ihrer
Pflicht zur Integration in unsere Gesellschaft nachkommen“, so
Marchetti abschließend.