Marchetti: Wichtige Schritte zur Entbürokratisierung im Bildungsbereich

Wien (OTS) – “Im heutigen Ministerrat wurden wegweisende Maßnahmen
zur
Entbürokratisierung und Modernisierung des Bildungsbereichs
beschlossen.” ÖVP-Bildungssprecher Abg. Nico Marchetti betont die
Notwendigkeit, die Verwaltung an Schulen zu vereinfachen, Ressourcen
effizienter zu nutzen und die Servicequalität zu verbessern. Diese
Schritte sollen nicht nur die Arbeitslast für Lehrkräfte und
Schulleitungen reduzieren, sondern auch die Qualität der Bildung
nachhaltig steigern.

Der Bildungssprecher ging auf die einzelnen Punkte im Detail ein:

– Die IT-Schulverwaltung soll modernisiert und der Verwaltungsaufwand
nachhaltig reduziert werden: Durch die umfassende Weiterentwicklung
der digitalen Verwaltungssysteme an Schulen werden Arbeitsabläufe
entscheidend vereinfacht und Lehrkräfte sowie Schulleitungen spürbar
von Routineaufgaben entlastet.

– Ressourcenmanagement und Personaleinsatz sollen an Schulen
flexibler und transparenter gestaltet werden: Die Einführung moderner
Instrumente im Rahmen der Personalbewirtschaftung durch die
Bildungsdirektionen zur transparenten und flexiblen Steuerung der
Personalressourcen stärkt die Eigenverantwortung der Schulen – ohne
dabei die Rechte der Dienstnehmerinnen und Dienstnehmern
einzuschränken – und ermöglicht eine noch bedarfsgerechtere
Verteilung der verfügbaren Kräfte. Die Schulen werden bei der
Umsetzung begleitet und unterstützt, im Rahmen der
Kompetenzaufteilung wird das Einvernehmen mit den Bundesländern
hergestellt.

– Förderdokumentation und Berichtsaufwand sollen wirksam reduziert
werden: “Durch die gezielte Reduzierung von doppelten
Dokumentationspflichten, insbesondere im Bereich der
Förderdokumentation, hat das pädagogische Personal mehr Zeit für die
direkte Arbeit mit den Schülerinnen und Schülern”, so Marchetti.

– Testungen wie beispielsweise MIKA-D (Messinstrument zur
Kompetenzanalyse – Deutsch), ein standardisiertes Messverfahren zur
Feststellung der Deutschkompetenz von Kindern und Jugendlichen mit
Deutsch als Zweitsprache werden vereinfacht und entbürokratisiert.
“Durch die Reduktion auf notwendige Testungen und die technische
Modernisierung der Abläufe wird der Prüfungsaufwand sowohl für
Lehrpersonen als auch für Schülerinnen und Schüler spürbar
verringert”, so Bildungssprecher Nico Marchetti.

„Mit den vorgestellten Maßnahmen setzen wir ein klares Zeichen
für eine zukunftsorientierte und praxisnahe Bildungspolitik. Die
Entlastung der Schulen von bürokratischen Hürden und die Förderung
moderner Verwaltungsstrukturen schaffen Raum für das Wesentliche: Die
bestmögliche Unterstützung der Schülerinnen und Schüler.“ Nico
Marchetti unterstrich, dass die Umsetzung dieser Reformen ein
wichtiger Schritt sei, um die österreichische Bildungslandschaft fit
für die Herausforderungen der Zukunft zu machen. (Schluss)