Marchetti: „Vom Will-nicht-Kanzler zum Teilzeit-Parteichef“

Wien (OTS) – „Herbert Kickl scheut weiterhin jede echte mediale
Debatte. Das zeigt
seine Absage der ZiB 2 zum Jahresauftakt, wo sich bisher alle
Parteichefs den Fragen stellten. Statt mit kritischen Journalistinnen
und Journalisten zu debattieren, baut er sich mit einem eigenen
Radiosender seinen persönlichen Propagandaapparat weiter aus.
Selbstverständlich finanziert aus Steuergeldern, nur um sich seine
eigenen Fragen stellen zu lassen. Was hat er zu verbergen?“, so der
Generalsekretär der Volkspartei, Nico Marchetti, der weiter ausführt:
„Es ist nicht nur feige, kritische Nachfragen zu vermeiden, sondern
auch eine gezielte Manipulation der Wählerinnen und Wähler, wenn man
ausschließlich in geschütztem Raum auftritt und sich nur mit
angenehmen Themen konfrontieren lässt, statt, wie alle anderen
Politikerinnen und Politiker, auch unbequeme Fragen zu beantworten.“

„Der Will-nicht-Kanzler ist mittlerweile sogar zum Teilzeit-
Parteichef mutiert. Während die Volkspartei in der Bundesregierung
hart für den Aufschwung Österreichs arbeitet, sieht man Kickl meist
lachend im Wald oder an einer Eiswand hängen. Wasser predigen und
Wein trinken – das ist die Work-Life-Balance von Herbert Kickl, der
dabei rein als freiheitlicher Klubobmann auch noch rund das Fünffache
eines durchschnittlichen Österreichers verdient. Er sollte seine Zeit
besser dafür nutzen, wofür er schließlich auch bezahlt wird, nämlich
an Lösungen für Österreich zu arbeiten. Aber wer in einer Phase, in
der es um die Zukunft unseres Landes geht, gerade einmal acht Stunden
am Verhandlungstisch aufbringt, dem kann nicht allzu viel an der
Verantwortung für unser Land liegen“, so Marchetti abschließend.