Marchetti: „Medizinische Basisversorgung für Asylwerber ist Frage der Gerechtigkeit gegenüber Leistungsträgern in unserem Land“

Wien (OTS) – „Eine medizinische Basisversorgung für Asylwerber ist
eine Frage der
Gerechtigkeit gegenüber allen Leistungsträgern in unserem Land. Wer
arbeiten geht, finanziert mit seinen Abgaben das Sozialsystem, das
auch Mittel für die staatliche Gesundheitsversorgung bereitstellt. Es
ist daher nur gerecht, dass Menschen, die Schutz in unserem Land
suchen, nicht sofort den vollen Zugriff auf sämtliche Leistungen in
unserem Gesundheitssystem erhalten. Dieser Schritt ist ein Gebot der
Gerechtigkeit gegenüber allen Steuerzahlern und setzt zudem ein
wichtiges Signal im Integrationsprozess: Asylwerbern wird
unmissverständlich deutlich gemacht, dass Leistung in Österreich
Pflicht ist und sie nur in vollem Umfang Leistungen unseres Staates
erhalten, wenn sie einen Beitrag für unsere Gesellschaft leisten.
Polemik und künstliche Hysterie rund um den Vorschlag unseres
Bundeskanzlers Christian Stocker sind also vollkommen unangebracht:
Asylwerber erhalten auch in Zukunft eine ausreichende
Basisversorgung, die noch immer deutlich besser ist als jene in den
meisten Herkunftsstaaten und im Akutfall rasch und zuverlässig Hilfe
bietet“, stellt der Generalsekretär der Volkspartei, Nico Marchetti,
klar.

„Ein zukunftsfittes Gesundheitssystem setzt einen Schulterschluss
aller Beteiligten voraus und verlangt jeder Seite ab, über ihren
Schatten zu springen. Ich bin zuversichtlich, dass wir im Rahmen der
Reformpartnerschaft gemeinsam wirksame Lösungen im Sinne der
Patientinnen und Patienten für ein leistungsstarkes Gesundheitssystem
finden werden“, so Marchetti abschließend.