L’Oréal-UNESCO Förderpreis „For Women in Science“ 2025: Vier Nachwuchsforscherinnen erhalten in Wien hochdotierte Auszeichnung (FOTO)

Wien (OTS) – L’Oréal, die Österreichische UNESCO-Kommission, die
Österreichische
Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und das Bundesministerium für
Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF) zeichnen am 7. Oktober
erneut vier exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen mit dem „For
Women in Science“-Förderpreis aus. Die Preisverleihung findet wie im
letzten Jahr in der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
statt, der Förderpreis wird zum 19. Mal verliehen. Die diesjährigen
Preisträgerinnen forschen in Instituten in Graz, Wien und Innsbruck.

Unter dem Leitspruch „Die Welt braucht Wissenschaft – und die
Wissenschaft braucht Frauen“ setzen sich die L’Oréal Fondation und
die UNESCO bereits seit 1998 für die Förderung exzellenter Frauen in
der Forschung ein. Mit ihrem „For Women in Science“-Programm, das
seit 2007 auch in Österreich etabliert ist, haben sie weltweit
bereits 4.400 Wissenschaftlerinnen gefördert, unter ihnen auch sieben
spätere Nobelpreisträgerinnen.

In Österreich wird das Programm in Kooperation mit der
österreichischen UNESCO-Kommission, der ÖAW und dem Bundesministerium
für Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF) ausgerichtet. Bisher
haben über 70 Nachwuchs-Wissenschaftlerinnen in Österreich die
begehrte Auszeichnung erhalten.

Dies diesjährige Preisverleihung findet am 07. Oktober in Wien
statt. Moderatorin Kati Bellowitsch wird durch den Abend führen.
Zudem stehen Impulse von Frau Dr.in Sabine Haag (Präsidentin der
österreichischen UNESCO-Kommission), Dr. phil. Heinz Faßmann (
Präsident der ÖAW), Eva-Maria Holzleitner (Bundesministerin für
Frauen, Wissenschaft und Forschung), Edzard Meenen (Country
Coordinator & Market Director Consumer Product L’Oréal Österreich)
und eine Performance von Lili Paul-Roncalli auf dem Programm.

Die diesjährigen Preisträgerinnen zeigen eindrucksvoll die
Vielfalt wissenschaftlicher Exzellenz: Von neuen Ansätzen in der
Krebstherapie über Biomarker zur Stressdiagnostik bis hin zu
innovativen Methoden der Wirkstoffentwicklung und modernster
Schizophrenie-Forschung.

In diesem Jahr werden die mit jeweils 25.000 Euro dotierten
Förderpreise verliehen an:

Dr.in Nida Ali (Universität Wien, Fakultät für Psychologie)
erforscht die Alpha-Amylase-Aufwachreaktion als möglichen Biomarker
für Stress und will so Diagnosen des autonomen Nervensystems präziser
machen.

Theresa Haitzmann , BSc MSc (Medizinische Universität Graz,
Institut für Molekularbiologie und Biochemie) untersucht, wie
Lungenkrebszellen alternative Zucker wie Mannose nutzen, um Therapien
zu umgehen – und eröffnet damit neue Wege in der Onkologie.

Darja Rohden , BSc MSc (Universität Wien, Institut für
Biologische Chemie) entwickelt neue NMR-Methoden, um
Signalweiterleitungen in Enzymen sichtbar zu machen – Erkenntnisse,
die für die Wirkstoffforschung entscheidend sein können.

Dr.in Angeliki Spathopoulou (Universität Innsbruck, Institut für
Molekularbiologie) nutzt 3D-Gehirnorganoide, um die molekularen
Ursachen von Schizophrenie zu entschlüsseln und neue
Diagnosemöglichkeiten zu entwickeln.

Stimmen der Partner:innen

Edzard Meenen, Country Coordinator & Market Director Consumer
Products, L’Oréal Österreich: „For Women in Science ist weit mehr als
ein Förderpreis. Als weltweit führendes Kosmetikunternehmen
investiert L’Oréal jedes Jahr rund eine Milliarde Euro in Forschung –
64 Prozent der Wissenschaftler:innen bei L’Oréal sind Frauen. Wir
möchten mit dieser Initiative jungen Forscherinnen Türen öffnen,
Hindernisse abbauen und ihnen die Sichtbarkeit geben, die sie
verdienen – denn davon profitiert am Ende die gesamte Wissenschaft.“

Dr.in Sabine Haag, Präsidentin der österreichischen UNESCO-
Kommission: „Nachhaltige Entwicklung gelingt nur, wenn wir alle
Potenziale nutzen. Für die UNESCO bedeutet das: Bildung,
Wissenschaft, Kultur und Kommunikation zu fördern und
sicherzustellen, dass niemand zurückgelassen wird. Die
Preisträgerinnen 2025 zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig und
weiblich die Zukunft der Wissenschaft ist. Noch immer sind Frauen im
Bereich Forschung und Entwicklung mit nur 24,95 Prozent1 deutlich
unterrepräsentiert – ein Auftrag, hier entschieden gegenzusteuern.“

Eva-Maria Holzleitner, BSc, Bundesministerin für Frauen,
Wissenschaft und Forschung: „Wissenschaft lebt von Freiheit, Vielfalt
und Chancengleichheit. Jede Perspektive, jede Erfahrung trägt dazu
bei, die großen Fragen unserer Zeit zu beantworten. Frauen machen die
Hälfte unserer Gesellschaft aus – und sie müssen auch in der
Wissenschaft selbstverständlich sichtbar und erfolgreich sein.
Deshalb können wir es uns nicht leisten, auch nur eine von ihnen zu
verlieren. Die ‚For Women in Science‘-Initiative leistet hier einen
unschätzbaren Beitrag, indem sie herausragende junge
Wissenschaftlerinnen fördert und ihnen die Anerkennung gibt, die sie
verdienen.“

1: https://www.ams.at/arbeitsuchende/frauen/frauen-und-
wissenschaft

Univ. Prof. Dr. Heinz Faßmann, Präsident Österreichische Akademie
der Wissenschaften (ÖAW): „Mit den For Women in Science-Stipendien
wollen wir Barrieren abbauen und gleichzeitig die herausragenden
Leistungen von Wissenschaftlerinnen sichtbar machen. Diese
Auszeichnung würdigt exzellente Grundlagenforschung und setzt ein
starkes Signal: Sie schafft inspirierende Vorbilder, die Mädchen und
junge Frauen ermutigen, selbst eine wissenschaftliche Laufbahn
einzuschlagen.“

Weitere Informationen unter:

https://www.forwomeninscience.com/

https://www.loreal.com/de-at/austria/pages/commitments/fwis/

Über L’Oréal

Seit 115 Jahren hat sich L’Oréal, der weltweit führende Anbieter
von Schönheitsprodukten, einem einzigen Ziel verschrieben: die
Schönheitswünsche von Verbraucher:innen auf der ganzen Welt zu
erfüllen. Unser Ziel, Schönheit zu kreieren, die die Welt bewegt,
definiert unsere Herangehensweise an Schönheit als essentiell,
inklusiv, ethisch, großzügig und der sozialen und ökologischen
Nachhaltigkeit verpflichtet. Mit unserem breit gefächerten Portfolio
von 37 internationalen Marken und den ehrgeizigen
Nachhaltigkeitsverpflichtungen unseres Programms L’Oréal for the
Future bieten wir allen Menschen weltweit das Beste in Bezug auf
Qualität, Wirksamkeit, Sicherheit, Aufrichtigkeit und Verantwortung,
indem wir die Schönheit in ihrer unendlichen Vielfalt feiern.

Mit mehr als 90.000 engagierten Mitarbeiter:innen, einer
ausgewogenen geografischen Pr ä senz und Verkäufen über alle
Vertriebskanäle (E-Commerce, Massenmarkt, Kaufhäuser, Apotheken,
Parfümerien, Friseursalons, Marken- und Reiseeinzelhandel) hinweg,
hat die Gruppe im Jahr 2023 einen Umsatz von 41,18 Milliarden Euro
erwirtschaftet. Mit 20 Forschungszentren in 11 Ländern weltweit und
einem engagierten Forschungs- und Innovationsteam von über 4.000
Wissenschaftler:innen und 6.400 digitalen Talenten arbeitet L’Oréal
daran, die Zukunft der Schönheit aktiv mitzugestalten und ein Beauty
Tech Powerhouse zu werden.

L’Oréal ist auch in Österreich Marktführer im Bereich Kosmetik
und beschäftigt in Österreich, Deutschland und der Schweiz rund 3.000
Mitarbeiter:innen.

Über die UNESCO

Die United Nations Educational, Scientific and Cultural
Organisation (UNESCO) wurde 1945 gegründet und hat ihren Sitz in
Paris. Sie setzt sich für internationale Zusammenarbeit in den
Bereichen Bildung, Wissenschaft, Kultur und Kommunikation ein, um
Frieden und Sicherheit zu fördern. Die UNESCO vertritt die
Überzeugung, dass Frieden auf der geistigen und moralischen
Solidarität der Menschheit aufbauen muss. Heute umfasst sie 194
Mitgliedstaaten.

Ziel der UNESCO ist es, durch internationale Zusammenarbeit den
Zugang zu Bildung und Wissenschaft zu verbessern, den Schutz des
kulturellen Erbes zu gewährleisten und zur Lösung globaler
Herausforderungen beizutragen. Die Organisation engagiert sich
besonders stark für Chancengleichheit und Gleichstellung, da viele
strukturelle Benachteiligungen, insbesondere für Frauen, bereits beim
Bildungszugang beginnen.