Brüssel (OTS) – „In der ORF-Sendung „Hohes Haus“ am Sonntag, 11.
Jänner 2026, habe
ich ausgeführt, dass sich die einst kritische Haltung der FPÖ
gegenüber der EU hin zu einer feindlichen Haltung gewandelt hat. Wie
ich in der Sendung gesagt habe, werden zudem Reden von FPÖ-
Parlamentariern wie Petra Steger und Harald Vilimsky, die allzu oft
russische Propaganda widerspiegeln, immer wieder sofort mit
russischen Untertiteln in russischen Kanälen verbreitet. Nie wollte
ich sagen, dass die FPÖ-Abgeordneten selbst ihre Reden übersetzen und
in russischen Kanälen verbreiten. Das machen die Putin-Medien von
sich aus, weil die Reden der FPÖ in ihre anti-europäische Propaganda
passen“, sagt Reinhold Lopatka, ÖVP-Delegationsleiter im
Europaparlament.
Er fährt fort: „Tatsächlich hatte ich mich in diesem Punkt
missverständlich geäußert, weil ich sagte, dass die Reden „von den
FPÖ-Abgeordneten“ verbreitet würden, anstatt richtig, die Reden „der
FPÖ-Abgeordneten“, wie es meiner Intention entsprochen hätte. Ich
bedaure diese unpräzise und daher missverständliche Wortwahl.“
„Ungeachtet dessen ist die FPÖ augenscheinlich ein Verbündeter
des Kremls, wenn es um Propaganda und Desinformation geht. Das
erkennt man schon daran, dass sie konsequent versucht, der EU die
Schuld für die Fortsetzung des Kriegs in der Ukraine zuzuschreiben,
obwohl ein Frieden in der Ukraine klar in der Hand des russischen
Präsidenten Wladimir Putin liegt, der diesen unprovozierten und
illegalen Angriffskrieg begonnen hat“, sagt Lopatka abschließend.