Wien (OTS) – „Unsere heutige Protestfahrt mit 63 LKW vor das
Verkehrsministerium
hat Wirkung gezeigt“, resümiert Markus Fischer, Fachverbandsobmann
des Güterbeförderungsgewerbes in der Wirtschaftskammer Österreich (
WKÖ). Laut internen Berechnungen liegt mit der Einigung der
Bundesregierung nun eine niedrigere Mauterhöhung ab 2026 vor – es
wird von rund 7,7 Prozent beim Referenzfahrzeug (EURO VI, 4+ Achsen)
ausgegangen. Damit konnte ein noch höherer Anstieg – kolportiert
wurden zuletzt bis zu 10 bis 13 Prozent – verhindert werden. „Wir
erkennen das als Signal der Bundesregierung an, dass man das Problem
erkannt hat und einen Schritt auf unsere Branche zu machen will“, so
Fischer.
Zwtl.: Fischer: Anstoß für budgetneutrale Entlastung
Dennoch bleibt die finanzielle Belastung auch mit der niedrigeren
Erhöhung für die Branche enorm und verlangt den heimischen
Transportunternehmen viel ab. „Auch diese Erhöhung ist jedenfalls zu
hoch. Daher braucht es als ausgleichende Maßnahme zusätzlich noch
weitere Entlastungen. Hier gibt es auch budgetneutrale
Möglichkeiten“, so Fischer. Beispielsweise würde ein Aus für den
Nacht-60er nichts kosten, der Branche aber wichtige Erleichterungen
bringen. Dasselbe gilt für den LKW-C17. „Wir hoffen, dass sich
Bundesminister Hanke hierfür gesprächsbereit zeigt und wir gemeinsam
zu einer Lösung kommen“, sagt Fischer. (PWK353/DFS)