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LKR Leichtmetallkompetenzzentrum Ranshofen: Neuer Standort feierlich eröffnet

Braunau/Neukirchen (OTS) – Meilenstein für die Leichtmetallforschung
in Österreich:
Bundesminister, Landespolitik und AIT-Geschäftsführung eröffnen neuen
LKR-Standort. Forschung, die wirkt: Vom Werkstoff zur industriellen
Anwendung

Im Industriepark Braunau-Neukirchen in Oberösterreich ist heute,
am 19.10.2026, der neue Standort des LKR Leichtmetallkompetenzzentrum
Ranshofen feierlich eröffnet worden. Der Neubau bietet rund 3.000
Quadratmeter Hallenfläche für industrienahe Forschung sowie weitere
1.600 Quadratmeter für Labore und Büros. Beim Bau wurde besonderer
Wert auf Nachhaltigkeit gelegt – die Investition in den Standort
belief sich auf rund 16 Millionen Euro.

Das LKR – eine 100-prozentige Tochter des AIT Austrian Institute
of Technology – nutzt den neuen Standort, um die Entwicklung und
industrielle Anwendung von Leichtmetalltechnologien voranzutreiben.
Rund 70 Mitarbeiter:innen forschen hier an hochwertigen
Leichtmetalllegierungen, nachhaltigen Verarbeitungsprozessen und
funktional integrierten Leichtbaukomponenten – von der
Materialforschung bis zur Serienreife.

Der neue Standort wurde im Beisein von Bundesminister Peter Hanke
(Innovation, Mobilität und Infrastruktur), Bundesminister Wolfgang
Hattmannsdorfer (Wirtschaft, Energie und Tourismus), Oberösterreichs
Landeshauptmann Thomas Stelzer sowie Wirtschafts- und Forschungs-
Landesrat Markus Achleitner eröffnet. Gemeinsam mit Christian
Chimani, Geschäftsführer des LKR, und Alexander Svejkovsky,
Geschäftsführer des AIT, unterstrichen sie die Bedeutung des
Standorts für die österreichische Industrie.

Zwtl.: Modernste Infrastruktur für die Zukunft der
Leichtmetallforschung

Der Standort im Industriepark Braunau-Neukirchen bietet modernste
Forschungsinfrastruktur für Gießen, Umformen, Simulation und additive
Fertigung (3D-Druck). Ein zentraler Baustein ist das WAM Prototyping
Laboratory, das die gesamte Prozesskette der drahtbasierten additiven
Fertigung von Leichtmetallen abdeckt – von der Werkstoffentwicklung
bis zur Bauteilcharakterisierung. Mit dem Umzug sind nun alle
Forschungsbereiche an einem Standort vereint, was die Zusammenarbeit
und Effizienz deutlich steigert.

Zwtl.: Forschung, die wirkt: Vom Werkstoff zur industriellen
Anwendung

Das LKR zählt zu den etablierten Forschungszentren für
Leichtmetalltechnologien und verbindet wissenschaftliche Exzellenz
mit industrieller Praxis. Werkstoffentwicklung,
Produktionstechnologie und Simulation mit KI-gestützten Methoden
werden am Standort entlang einer durchgängigen Entwicklungskette
miteinander verbunden. Die Anwendungen reichen von Automotive über
Luft- und Raumfahrt bis hin zu Energietechnik und Maschinenbau.

Durch die enge Zusammenarbeit mit Industriepartnern werden die am
LKR entwickelten Lösungen direkt in die Praxis übertragen. So
entstehen innovative Leichtbaukomponenten, die nicht nur Ressourcen
schonen, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen
Industrie stärken.

Zwtl.: Stimmen zur Eröffnung des neuen Standorts

Dr. Christian Chimani, Geschäftsführer LKR
Leichtmetallkompetenzzentrum Ranshofen: „Hier am neuen Standort
verbinden wir Forschung mit direkter industrieller Anwendung – von
der Legierungsentwicklung bis zum Prototyping. Das LKR steht für
Innovationen, die wirken: für fortschrittliche Werkstoffe und
Produktionstechnologien der Zukunft und die Wettbewerbsfähigkeit
unserer Partner in der Industrie. Dank der engen Zusammenarbeit mit
dem AIT und der Unterstützung des Landes Oberösterreich sowie des
Bundes können wir hier Technologien entwickeln, die Österreich als
Standort für Spitzenforschung und nachhaltige Wertschöpfung stärken.“

Mag. Alexander Svejkovsky, Geschäftsführer AIT Austrian Institute
of Technology: „Das LKR ist als 100-prozentige Tochter strategisch in
das AIT eingebunden und steht für genau das, was unseren Auftrag
ausmacht: Forschung eng mit den Anforderungen der Industrie zu
verbinden. Der neue Standort schafft dafür hervorragende
Voraussetzungen – mit qualifizierten Mitarbeiter:innen, starken
Industriepartnern und einem leistungsfähigen Forschungsumfeld in
Oberösterreich und über die Region hinaus. So können wir Forschung
mit Wirkung vorantreiben und neue Technologien in industrielle
Anwendungen überführen.“

Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer: „Oberösterreich ist das
Industriebundesland Nummer 1. Damit das auch in Zukunft so bleibt,
brauchen wir Spitzenforschung, die in unseren Betrieben ankommt und
zu neuen Produkten, Innovationen und Arbeitsplätzen führt. Genau
dafür steht das Leichtmetallkompetenzzentrum Ranshofen. Hier werden
die Werkstoffe und Technologien von morgen entwickelt – von der
Automobilindustrie bis zur Luftfahrt. Der neue Standort ist daher
eine wichtige Investition in die Wettbewerbsfähigkeit unserer
Unternehmen und in die Zukunft des Industriestandorts Oberösterreich.
Denn unser Anspruch ist klar: Wir wollen bei den Technologien der
Zukunft nicht nur mithalten, sondern vorne mit dabei sein. Ich danke
dem AIT und allen Beteiligten für diese wichtige Investition und das
klare Bekenntnis zum Forschungs- und Industriestandort
Oberösterreich.“

Wirtschafts- und Forschungs-Landesrat KommR Markus Achleitner:
„Innovation entfaltet ihren Wert erst dann, wenn sie in den Betrieben
ankommt. Das neue WAM Prototyping Laboratory vereint die gesamte
Prozesskette der additiven Fertigung von Leichtmetallen und schafft
damit ideale Bedingungen, um Innovationen rasch zur Marktreife zu
führen. Das Land OÖ hat in diesen Kompetenz- und Infrastrukturaufbau
beim LKR, Partner of UAR Innovation Network, mehr als 2 Millionen
Euro investiert. Damit stärken wir die Innovationskraft und
Wettbewerbsfähigkeit unserer Unternehmen und positionieren
Oberösterreich in einem dynamisch wachsenden Zukunftsmarkt.“

Bundesminister KommR Peter Hanke (Bundesministerium für
Innovation, Mobilität und Infrastruktur): „Unser Ziel ist, neue
Technologien möglichst rasch marktfähig zu machen.
Forschungsinfrastrukturen wie das LKR sind ein exzellentes Beispiel
dafür. Hier wird sichtbar, wie Innovation und Industrie
zusammenwachsen – für eine zukunftsfähige Wirtschaft. Der neue
Standort ist ein Leuchtturmprojekt, das nicht nur Technologien
vorantreibt, sondern auch Arbeitsplätze sichert und neue
Wertschöpfung für Österreich schafft.“

Bundesminister Mag. Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer (
Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus): „Unser Ziel
ist klar: Österreich soll bis 2035 wieder zu den Top 10 der OECD-
Industrieländer gehören. Dafür braucht es vor allem eines: Innovation
und neue Technologien. Das LKR zeigt, wie aus Spitzenforschung
konkrete industrielle Wertschöpfung entsteht. Mit unserer
Industriestrategie setzen wir gezielt auf Schlüsseltechnologien wie
Advanced Materials. Und bei der Umsetzung machen wir Tempo: Nach rund
zehn Monaten sind bereits über 40 Prozent unserer 117 Maßnahmen
umgesetzt oder in Umsetzung. Denn am Ende zählt, dass neue
Technologien schneller in unseren Betrieben ankommen und so
hochwertige Arbeitsplätze und unseren Wohlstand sichern.“

Zwtl.: Hintergrundinformationen – auf einen Blick

LKR Leichtmetallkompetenzzentrum Ranshofen: Das LKR ist eine 100-
prozentige Tochter des AIT Austrian Institute of Technology und
führend in der Entwicklung von Leichtmetalllegierungen, nachhaltigen
Verarbeitungsprozessen und Recycling. Der neue Standort Industriepark
Braunau-Neukirchen bietet rund 3.000 Quadratmeter Hallenfläche für
industrienahe Forschung sowie zusätzlich rund 1.600 Quadratmeter für
Labore und Büros. Der nachhaltig errichtete Neubau kostete rund 16
Millionen Euro und vereint modernste Infrastruktur für Gießen,
Umformen, Simulation und additive Fertigung.

WAM Prototyping Laboratory: Das WAM Prototyping Laboratory ist
ein zentraler Bestandteil der neuen Forschungsinfrastruktur, das die
gesamte Prozesskette der drahtbasierten additiven Fertigung (ein
spezielles 3D-Druck-Verfahren) von Leichtmetallen abdeckt – von der
Werkstoffentwicklung bis zur Bauteilcharakterisierung.

Die rund 70 Forschenden am LKR beschäftigen sich insbesondere mit
Aluminium, Magnesium, Titan und deren Legierungen.

Weitere Einblicke in die Arbeit des LKR und den neuen Standort
gibt es im AIT-Blog: https://www.ait.ac.at/blog/forschung-und-
innovation-fuer-den-leichtbau-der-zukunft

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