LH-Stv. Landbauer: Unfallhäufungsstelle in Wiener Neustadt entschärft

St. Pölten (OTS) – „Mit dem Vollanschluss haben wir eine sichere
Verkehrsführung
geschaffen und die Gefahrenstelle beseitigt. Das ist ein konkreter
Sicherheitsgewinn für die Bevölkerung und für tausende Autofahrer,
die diesen Abschnitt täglich nutzen“, betont Niederösterreichs
Verkehrslandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer anlässlich der
offiziellen Verkehrsfreigabe für die Vollanschlussstelle der
Nordspange in Wiener Neustadt. Mit der Fertigstellung der neuen Rampe
setzt das Land Niederösterreich einen gezielten Schritt zur Erhöhung
der Verkehrssicherheit. Die neue Lösung sorgt für weniger
Konfliktpunkte und einen flüssigeren Verkehrsablauf.

Der Knotenpunkt der Gutensteiner Straße B 21 bei Kilometer 1,0
mit der Badener Straße L 151 „Nordspange Wiener Neustadt“ wurde
umfassend umgebaut und als Vollanschlussstelle neugestaltet. Die
bisherige Halbanschlusslösung hatte über Jahre hinweg zu gefährlichen
Verkehrssituationen geführt und war als Unfallhäufungsstelle bekannt.
Täglich frequentieren rund 14.000 Fahrzeuge diesen Bereich. Kernstück
der Maßnahme ist eine rund 160 Meter lange Rampe südlich der B 21,
die eine sichere Anbindung an die L 151 gewährleistet. Das bisher
unfallträchtige Linksabbiegen auf der B 21 entfällt vollständig.
Künftig ist in beiden Fahrtrichtungen ausschließlich Rechtsabbiegen
möglich.

Im Zuge der Bauarbeiten wurde die B 21 verbreitert, auf der L 151
ein neuer Linksabbiegestreifen errichtet sowie die gesamte Fahrbahn
mit einer neuen Deckschichte versehen. Zusätzlich wurden im
Böschungsbereich beidseitig Steinmauern ausgeführt und die
Konfliktpunkte mit moderner Beleuchtung ausgestattet. „Insgesamt
wurden rund 11.000 Quadratmeter Asphaltfläche hergestellt, etwa 900
Quadratmeter Schwerlastmauern bzw. Steinschlichtungen errichtet sowie
rund 14.000 Kubikmeter Erdbewegungen durchgeführt. Für zusätzliche
Sicherheit sorgen acht neue Leuchtkörper im Bereich der
entscheidenden Verkehrskonfliktpunkte“, informiert Landbauer.

NÖ Straßenbaudirektor Josef Decker dazu: „Durch die starke
Verkehrszunahme erreichen wir mit dem Umbau zur Vollanschlussstelle
eine Erhöhung der Verkehrssicherheit. Die bisher unfallträchtigen
Konfliktsituationen gehören damit der Vergangenheit an – ein
wesentlicher Beitrag zu einer nachhaltigen Verkehrslösung in diesem
stark frequentierten Bereich.“

Die Asphaltierungsarbeiten konnten Ende März abgeschlossen und
die Rampen dem Verkehr freigegeben werden. Die abschließenden
Markierungs- und Ergänzungsarbeiten erfolgten bis 3. April. Die
Gesamtkosten für den Neubau der Rampe belaufen sich auf rund 1,24
Millionen Euro und werden zur Gänze vom Land Niederösterreich
getragen. Der NÖ Straßendienst bedankt sich bei allen
Verkehrsteilnehmern für die Geduld und das Verständnis während der
Bauarbeiten.

Weitere Informationen: Büro LH-Stellvertreter Udo Landbauer,
Alexander Murlasits, Leitung Presse und Öffentlichkeitsarbeit,
Telefon 0676/812 13742, E-Mail [email protected]