St. Pölten (OTS) – Niederösterreichs Verkehrslandesrat und
LH-Stellvertreter Udo
Landbauer zeigt Verständnis für die aktuelle Kritik am
eingeschränkten Zugang zum regionalen Klimaticket. Es sei im Jahr
2026 nicht akzeptabel, dass Niederösterreicher für den Erwerb eines
solchen Tickets faktisch nach Wien ausweichen müssen. Ziel ist es
daher, den Zugang zu den Aboprodukten des Verkehrsverbund Ostregion (
VOR) deutlich zu erleichtern.
Der Fokus lag in den vergangenen Jahren stark auf digitalen
Vertriebskanälen. Gleichzeitig ist es aus Sicht des
Verkehrslandesrates essenziell, dass Niederösterreicher die
Möglichkeit haben, Klimatickets auch persönlich vor Ort zu erwerben.
Derzeit können Antragsformulare für das Klimaticket Region und
Metropolregion an allen personenbedienten Bahnhöfen und Haltestellen
der ÖBB und der Raaberbahn sowie an den Kundenservicestellen der
Wiener Lokalbahnen abgegeben werden. Die Unterlagen werden an den VOR
übermittelt, die fertigen Karten anschließend per Post zugestellt.
Um die Hürden zu senken, wird nun gemeinsam mit den Partnern
daran gearbeitet, dass Antragsformulare direkt vor Ort aufliegen und
die Kunden bei Bedarf auch beim Ausfüllen unterstützt werden. In
einem nächsten Schritt soll der vollständige Erwerb der VOR-
Klimatickets (Klimaticket Region und Metropolregion) direkt an
personenbedienten Bahnhöfen und Haltestellen der ÖBB ermöglicht
werden. Die dafür notwendigen technischen Voraussetzungen werden
aktuell geprüft.
„Es kann nicht sein, dass man im Jahr 2026 für ein regionales
Klimaticket nach Wien fahren muss. Das ist nicht unser Anspruch an
ein modernes, bürgernahes Verkehrssystem. Gerade viele ältere
Menschen sind auf persönliche Beratung angewiesen und dürfen nicht
durch rein digitale Angebote ausgeschlossen werden. Ein Pensionist
aus dem Waldviertel darf nicht gezwungen sein, zuerst eine Reise nach
Wien anzutreten, nur um sich ein Ticket zu kaufen. Unser Ziel ist
klar: Wer in Niederösterreich lebt, muss sein Ticket auch
unkompliziert in Niederösterreich bekommen können, online genauso wie
am Schalter.“
Abschließend betont Landbauer, dass der Ausbau eines
niederschwelligen und flächendeckenden Vertriebs ein zentraler
Bestandteil der Mobilitätsstrategie des Landes ist. Ziel sei ein
System, das sowohl digitale als auch persönliche Zugänge gleichwertig
berücksichtigt und niemanden ausschließt.
Weitere Informationen: Büro LH-Stellvertreter Udo Landbauer,
Alexander Murlasits, Leitung Presse und Öffentlichkeitsarbeit,
Telefon 0676/812 13742, E-Mail [email protected]