St. Pölten (OTS) – „Heute gibt es eine gute Nachricht für unsere
niederösterreichischen
Pendler, Familien und Schüler. Die ÖBB zeigen sich nun bereit, die
Instandhaltungsarbeiten auf Regionalbahn- und eingleisigen
Nahverkehrsstrecken nicht länger schwerpunktmäßig während der Schul-
und Pendlerzeit durchzuführen“, informiert Niederösterreichs
Verkehrslandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer nach einem
positiven Antwortschreiben von ÖBB-CEO Andreas Matthä. „Unser rasches
Eingreifen hat die ÖBB zum Umdenken gebracht und die notwendige
Kurskorrektur auf Bundesebene ausgelöst. Das Zugehen von CEO Matthä
zeigt, dass die Anliegen unserer Pendler in diesem Fall ernst
genommen werden. Das ist ein wichtiges Signal und ein Schritt in die
richtige Richtung“, unterstreicht Landbauer die positive Rückmeldung
der ÖBB.
Landbauer betont, dass das konsequente Einschreiten des Landes
und der Druck aus der Bevölkerung entscheidend waren: „Wir haben das
größte Drohpotential für unsere Pendler abgewendet.“ Die Auswirkungen
der notwendigen Gleis- und Sanierungsarbeiten auf Fahrgäste werden
nun deutlich reduziert und im Sinne der Pendler spürbar verbessert.
So sollen etwa der REX2 und die S2 auf der Laaer Ostbahn (Wolkersdorf
–Mistelbach–Laa) sowie der REX3 und die S3 auf der Nordwestbahn (
Stockerau–Hollabrunn–Retz–Znaim) nach den Interventionen nun jeweils
an acht Samstagen gesperrt werden, statt wie ursprünglich geplant
zweimal monatlich und an mehreren Wochentagen zu besonders
pendlerintensiven Zeiten.
Besonders berücksichtigt werden außerdem Schülerzüge auf der
Traisentalbahn, Kremserbahn, Gutensteinerbahn und Kamptalbahn. So
soll es keine Sperren nach der sechsten Schulstunde geben, sofern
dies mit dem Güterverkehr vereinbar ist. „Das ist eine deutliche
Verbesserung gegenüber den ursprünglichen Plänen, die unweigerlich zu
weiterem Pendlerfrust geführt hätten“, erklärt Landbauer. Und weiter:
„Sparen ja – aber nicht auf dem Rücken der Pendler!“
Trotz der erreichten Fortschritte bleiben Herausforderungen
bestehen. Die kommenden Monate werden zeigen, wie sich die Maßnahmen
im Detail auf die Fahrgäste auswirken. Klar ist: Ein Mehraufwand
bleibt, und auch der Regionalbusverkehr wird entsprechend angepasst
werden müssen. „Wir können den Ärger für unsere Landsleute deutlich
eindämmen und bleiben weiter dran, damit die Belastungen so gering
wie möglich ausfallen“, so Landbauer abschließend.
Weitere Informationen: Alexander Murlasits, Leitung Presse und
Öffentlichkeitsarbeit, Büro LH-Stellvertreter Udo Landbauer, Telefon
0676/81213742, E-Mail: [email protected] .