St. Pölten (OTS) – Zwischen Angern an der March und Záhorská Ves
besteht derzeit mit der
Fähre die einzige direkte regionale Verbindung über die March. Eine
Machbarkeitsstudie des NÖ Straßendienstes aus dem Jahr 2023 hat
bereits Möglichkeiten für eine dauerhafte Straßenverbindung südlich
von Angern untersucht. Dabei wurden unterschiedliche Trassen, ihre
verkehrliche Wirkung sowie die technischen, wirtschaftlichen und
naturräumlichen Voraussetzungen geprüft.
„Die Bevölkerung braucht eine dauerhafte Marchquerung bei Angern,
das steht außer Frage. Es muss in der Region eine direkte und
verlässliche Straßenverbindung zwischen Niederösterreich und der
Slowakei geben. Deshalb wollen wir dieses Projekt ernsthaft angehen
und die bestehende Machbarkeitsstudie in einem ersten Schritt auf den
aktuellen Stand bringen, damit wir eine klare Entscheidungsgrundlage
haben und alle wissen, welche Möglichkeiten es gibt“, sagt
Verkehrslandesrat LH-Stellvertreter Udo Landbauer.
Landbauer macht zugleich klar, was derzeit realistisch ist: „Ich
kann heute keine Brücke versprechen, deren Finanzierung nicht geklärt
ist. Wir brauchen eine vernünftige Lösung, die verkehrlich etwas
bringt, wirtschaftlich tragfähig ist und vor allem den klaren Willen
der Bevölkerung berücksichtigt. Gleichzeitig arbeiten wir mit den
beiden Donaubrücken bereits an zwei Jahrhundertprojekten, die enorme
Investitionen erfordern. Deshalb gilt auch bei der Marchquerung: Ja,
wir wollen eine dauerhafte Verbindung. Aber mit Hausverstand, einer
tragfähigen Finanzierung und ohne leere Versprechen“, so Landbauer.
Weitere Informationen beim Büro LH-Stv. Udo Landbauer, Alexander
Murlasits, Telefon 0676/812 137 42, E-Mail Alexander.murlasits@
noel.gv.at