Hannover (OTS) – Hannover setzt mit einem besonderen kulturellen
Highlight Akzente.
Vom 6. September 2025 bis zum 14. Februar 2026 präsentiert das
Sprengel Museum die Ausstellung „Love You for Infinity“, in der
Hannovers Ehrenbürgerin Niki de Saint Phalle erstmals gemeinsam mit
zwei weiteren Größen der modernen Kunst gezeigt wird: Yayoi Kusama
und Takashi Murakami. Die Ausstellung bildet das Herzstück eines
umfangreicheren kulturellen Angebots. Denn Kunst begegnet einem in
Hannover auch ganz selbstverständlich im öffentlichen Raum – ergänzt
durch eine Vielzahl weiterer bedeutender Museen und Galerien.
Basis für die außergewöhnliche Ausstellung ist die Schenkung von
mehr als 400 Werken, die Niki de Saint Phalle im Jahr 2000 dem
Sprengel Museum überließ. „Love You for Infinity“ zeigt eine
farbenfrohe und facettenreiche Auswahl: von Saint Phalles ikonischen
„Shooting Pictures“ und ihren üppigen „Nana“-Skulpturen, über Kusamas
begehbaren „Infinity Room“ bis hin zu Murakamis verspieltem Pop-Art-
Tapetenstil.
Rund 120 Exponate umfasst die Ausstellung – darunter zahlreiche
Großformate – aus Malerei, Skulptur, Installation, Grafik und Film.
Auf einer Fläche von etwa 2.000 Quadratmetern führt sie durch
thematisch gegliederte Räume wie „Liebe“, „Sexualität“, „Utopie“ oder
„Konsum“.
Im Herzen der Ausstellung können Besucher und Besucherinnen
selbst aktiv werden: In Anlehnung an Briefe von Niki de Saint Phalle
lassen sich eigene Liebesbotschaften verfassen und in Kooperation mit
CITIPOST Hannover verschicken. Ergänzend dazu wurden taktile Objekte
entwickelt, die insbesondere blinden und sehbehinderten Personen
einen barrierefreien Zugang zu zentralen Motiven ermöglichen. So
verbindet die Ausstellung partizipative Elemente mit inklusiven
Angeboten und eröffnet unterschiedliche Wege, sich den Themen der
Schau anzunähern.
„Mit der Ausstellung holen wir ein barrierearmes Leuchtturm-Event
nach Hannover, das mit vielen bunten Sinneseindrücken begeistert. Man
kann sich einfach hineinfallen lassen“, so Dr. Reinhard Spieler,
Direktor des Sprengel Museums.
Im Rahmen des 200-jährigen Bestehens ist enercity exklusiver
Partner der Ausstellung „Love You for Infinity“. Das
Energieunternehmen mit Wurzeln in Hannover setzt damit ein Zeichen
für sein Engagement in der Kulturlandschaft der Stadt.
Mit Stil übernachten: Erlebnispaket zur Ausstellung
Das exklusive Arrangement für 209 EUR p.P. im DZ umfasst eine
Übernachtung im 4-Sterne-Hotel, ein 3-Gänge Menü, die HannoverCard
tourist sowie Eintrittskarten für die Ausstellung „Love You for
Infinity“ im Sprengel Museum Hannover.
Kunst- und Kulturstadt Hannover erleben
Wer nach dem Besuch im Sprengel Museum noch mehr Kunst erleben
möchte, wird in Hannover reichlich fündig. Die Stadt bietet ein
vielseitiges museales Angebot – jedes Haus mit eigenem Profil. So ist
etwa die Kestner Gesellschaft ein Forum für zeitgenössische,
internationale Kunst. In den ehemaligen Schwimmhallen des
Goseriedebads werden wechselnde Ausstellungen von etablierten und
aufstrebenden Kunstschaffenden präsentiert. Aktuell erwartet Gäste
dort ein spannendes und vielschichtiges Programm – von
Videoinstallationen über partizipative Architekturprojekte bis hin zu
immersiven Arbeiten.
Die KunstWelten im Landesmuseum Hannover beherbergen Bilder und
Skulpturen aus neun Jahrhunderten.
Design- und Geschichtsinteressierte kommen im Museum August
Kestner auf ihre Kosten. Dort treffen ägyptische Altertümer, römische
Kunstgegenstände und mittelalterliche Handwerkskunst auf modernes
Design.
Wer eine Prise Humor sucht, sollte das Museum Wilhelm Busch
besuchen. Es liegt idyllisch in den Herrenhäuser Gärten und widmet
sich Satire, Karikatur und kritischer Grafik. Vom 26.9.2025 bis
8.2.2026 sind dort mit der Schau „Max und Moritz – Die wilden Buben
in Bildern“ Zeichnungen, Skizzen und mehr von Wilhelm Buschs berühmte
Lausbubengeschichten zu sehen.
Hannover als Freiluftgalerie
Hannover ist nicht nur ein Paradies für Museumsfans, sondern auch
eine Stadt, in der Kunst den öffentlichen Raum prägt. Über Plätze,
Parks und Fassaden verteilt findet sich ein reiches Repertoire an
Kunst im öffentlichen Raum.
Diese Skulpturen bilden den Höhepunkt der Skulpturenmeile, die
sich vom Friederiken- bis zum Königsworther Platz erstreckt – vorbei
an Werken von internationalen Kunstschaffenden. In Hannover gehören
auch Bushaltestellen zum Stadtbild der Kunst: Über die Stadt verteilt
finden sich künstlerisch gestaltete Wartehäuschen. Und auch Graffiti
setzt seit Jahren markante Akzente und spiegelt die kreative Vielfalt
der urbanen Szene wider.
Ein besonderer Blick gilt dabei der französischen Künstlerin Niki
de Saint Phalle , die eng mit Hannover verbunden war. Ihre Werke
prägen das Bild der Stadt bis heute: Die farbenfrohen, ikonischen
Nana-Figuren am Leineufer sind längst zu einem Wahrzeichen geworden.
Und in den Herrenhäuser Gärten öffnet die von ihr gestaltete Grotte
hinter der strengen barocken Fassade ein leuchtendes
Paralleluniversum voller Farbe, Spiegelglanz und Fantasie.
Mehr Informationen rund um den Aufenthalt in der Kulturstadt
Hannover finden Sie hier.
Fotos zur Ausstellung „Love You for Infinity“ senden wir Ihnen
auf Anfrage gerne zu.
Tipp: Beim 28. ZINNOBER am 6. und 7. September zeigen 300
Kunstschaffende an 70 Kunstorten im gesamten Stadtgebiet ein breites
Spektrum zeitgenössischer Kunst.
Mehr Infos finden Sie hier.