LEOPOLD MUSEUM: TOKI SHIROTA AUS JAPAN IST DIE 100.000. BESUCHERIN DER AUSSTELLUNG „VERBORGENE MODERNE“

Wien (OTS) – Hans-Peter Wipplinger, Direktor des Leopold Museum,
begrüßte am
Donnerstag, 8. Jänner mit Toki Shirota die bereits 100.000.
Besucherin der Ausstellung Verborgene Moderne. Faszination des
Okkulten um 1900 . Die Marineoffizierin aus der japanischen
Hauptstadt Tokio ist auf Empfehlung ihres Mannes zum ersten Mal in
Wien und ihre Begeisterung für Kultur führte sie auch in das Leopold
Museum, zu den Werken von Gustav Klimt und Egon Schiele sowie in die
aktuelle Sonderausstellung Verborgene Moderne . Begeistert von den
Eindrücken möchte sie sehr gerne beim nächsten Wien-Besuch gemeinsam
mit ihrem zehnjährigen Sohn wiederkommen. Hans-Peter Wipplinger
beglückwünschte Frau Shirota und überreichte ihr einen Blumenstrauß
sowie einen Katalog der Ausstellung Verborgene Moderne . Für das Foto
wurde das im Jahr 1898 entstandene symbolistische Gemälde Die Seelen
am Acheron von Adolf Hirémy-Hirschl ausgewählt, eine der Ikonen der
Ausstellung.

Bazon Brock-Vortrag zur Ausstellung Verborgene Moderne
Aus dem Blickwinkel von Philosophie und Kunstgeschichte beleuchtet
der prominente deutsche Kunsttheoretiker und Künstler Bazon Brock
anlässlich der Ausstellung Verborgene Moderne , die noch bis Sonntag,
18.01. zu sehen ist, am Freitag, 16. Jänner um 16 Uhr den Vortrag
Okkultismus und Spiritualität als Vernunftbeweise in modernen
Künsten, Wissenschaften und Alltagsleben .

Die Teilnahme an der Veranstaltung im Auditorium des Leopold
Museum ist mit gültigem Museumsticket frei. Keine Anmeldung nötig.

Weitere Infos zum Bazon Brock-Vortrag

Zur Ausstellung
Das Leopold Museum widmet mit der Schau Verborgene Moderne erstmals
in Österreich dem vielfältigen okkult-reformerischen Milieu in Wien
um 1900 eine umfassende Überblicksschau. Die von Matthias Dusini und
Ivan Ristić kuratierte Ausstellung beleuchtet jene Subkulturen, die
sich spiritistischen und theosophischen Lehren widmeten. Die
Präsentation entfaltet das Panorama einer durch die Suche nach
Alternativen geprägten Epoche. Deutlich wird dabei so manche
Parallele zu unserer Gegenwart, in der ebenfalls viele nach einer
besseren Zukunft und den verborgenen („okkulten“) Wahrheiten suchen.

Die Schau zu dieser „anderen“ Moderne, deren zeitlicher Bogen von
den 1860er-Jahren bis in die 1930er-Jahre reicht, vereint rund 180
Werke von über 70 Künstler*innen, unter ihnen Karl Wilhelm
Diefenbach, Richard Gerstl, Gusto Gräser, Adolf Hirémy-Hirschl,
Ferdinand Hodler, Gertrude Honzatko-Mediz, Hugo Höppener (Fidus),
Johannes Itten, Wassily Kandinsky, Franziska Kantor, Friedrich August
von Kaulbach, Albert von Keller, Fernand Khnopff, Erika Giovanna
Klien, Gustav Klimt, Max Klinger, Oskar Kokoschka, Alfred Kubin,
František Kupka, Erwin Lang, Erich Mallina, Gabriel von Max, Karl
Mediz, Koloman Moser, Edvard Munch, Joseph Maria Olbrich, Max
Oppenheimer, Gertraud Reinberger-Brausewetter, Egon Schiele, Arnold
Schönberg, August Strindberg, Anton Josef Trčka, My (Marianne)
Ullmann, Eduard Veith, Otto Wagner u.v.m.

Informationen zur Ausstellung Verborgene Moderne