Schönheit

Last Call für „Egon Schiele und Oskar Kokoschka. Rivalen“

St. Pölten (OTS) – Noch bis 1. November lädt das Egon Schiele Museum
in Tulln dazu ein,
die Sonderausstellung „Egon Schiele und Oskar Kokoschka. Rivalen“ zu
besuchen. Die Schau widmet sich zwei der bedeutendsten Künstler der
österreichischen Moderne und ihrem spannenden Wettlauf um Anerkennung
und Ruhm. Ergänzt wird das Ausstellungserlebnis durch die VR-
Experience „Egon Schiele. Eine persönliche Begegnung“, audiovisuelle
Stationen mit Originalstimmen aus Schieles Familienkreis sowie
seltene Interviews mit der Sammlerin Elisabeth Leopold. Zum
Saisonfinale am 1. November gilt für alle Besucherinnen und Besucher
freier Eintritt.

Die Ausstellung „Egon Schiele und Oskar Kokoschka. Rivalen“
beleuchtet die einzigartige Beziehung zwischen den beiden Künstlern.
Sie zeigt ihre Anfänge, ihre Bedeutung für die Entwicklung des
österreichischen Expressionismus und die Netzwerke, die ihren
Aufstieg ermöglichten. Im Mittelpunkt steht auch das Jahr 1918, als
beide den Anspruch auf die Nachfolge Gustav Klimts erhoben. Während
Schiele wenige Monate später im Alter von nur 28 Jahren verstarb,
prägte die Auseinandersetzung mit seinem Werk Kokoschka noch bis ans
Lebensende.

Das Museum setzt darüber hinaus die erfolgreiche Reihe „Egon
Schiele privat“ fort. In fünf audiovisuellen Stationen erleben
Besucherinnen und Besucher die Originalstimmen von Schieles
Schwestern Melanie und Gerti sowie seiner Schwägerin Adele Harms. Die
persönlichen Erinnerungen eröffnen einen seltenen Einblick in das
Leben des Künstlers abseits seiner Werke.

Ein besonderes Highlight bleibt die VR-Experience „Egon Schiele.
Eine persönliche Begegnung“. Besucherinnen und Besucher begegnen dem
Jahrhundertkünstler in einer immersiven virtuellen Umgebung und
treten in einen eindrucksvollen Dialog mit seinem digitalen Ebenbild.
Die rund 35-minütige Experience ist von Dienstag bis Sonntag um
jeweils 11, 13, 14 und 15 Uhr buchbar. Außerdem sind Interviews zu
sehen, die 2022 mit der 2024 verstorbenen Sammlerin Elisabeth Leopold
aufgenommen wurden. Darin spricht sie unter anderem über ihre
Begegnungen mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen wie Adele Harms und
Melanie Schiele.

Zum Saisonfinale lädt das Egon Schiele Museum zu den Ateliertagen
in den Herbstferien ein. Von 30. Oktober bis 1. November sind täglich
ab 14 Uhr Kinder zwischen 5 und 13 Jahren eingeladen, mit Collage-
Technik und Mixed Media ihre eigenen Geschichten zu erzählen. Für
Kinder sind der Museumseintritt und die Teilnahme am Atelierprogramm
kostenlos. Das Museumsteam freut sich auf zahlreiche Besucherinnen
und Besucher und auf ein Wiedersehen zur Saison 2027.

Nähere Informationen bei Amadea Horvath, BA,
Öffentlichkeitsarbeit & Kommunikation, Mobiltelefon +43 664 604 99-
943, E-Mail: [email protected] ,
https://www.schielemuseum.at/de