Wien (OTS) – Am 41. Verbandstag der Sozialistischen Jugend Österreich
in Wien
wurde Larissa Zivkovic als Verbandsvorsitzende der SJÖ wiedergewählt.
Neben den Wahlen werden beim Verbandstag der SJ auch inhaltliche
Positionierungen beschlossen.
In ihrer Rede ging Zivkovic ausführlich auf die aktuellen Krisen
und die Auswirkungen auf junge Menschen ein: „Wir leben in Zeiten
multipler Krisen. Die Zahl der Kriege und globalen Konflikte steigt,
die Klimakrise wird nach wie vor nicht ernst genug genommen und
gleichzeitig wird das Leben für immer mehr junge Menschen unleistbar.
Während Konzerne und Krisengewinner weiter Profite machen.“
Dabei betonte Zivkovic auch die Rolle der Sozialistischen Jugend
als politische Jugendorganisation: „Gerade in Zeiten dieser vielen
Krisen braucht es eine Organisation, die sich konsequent auf die
Seite junger Menschen stellt und politische Alternativen aufzeigt.
Das kann nur die Sozialistische Jugend sein, denn wir wissen: Es
braucht endlich Alternativen zu einem System, in dem Profite
wichtiger sind als Menschen.“
Zivkovic kritisierte außerdem die zunehmende Aufrüstungspolitik
in Europa: „Während Milliarden in Aufrüstung und Militarisierung
fließen, wird jungen Menschen erklärt, warum angeblich kein Geld mehr
für Bildung, psychische Gesundheit oder leistbares Wohnen da ist. Für
uns ist klar: Geld für Menschen statt für Waffen“ , so Zivkovic.
„Gerade deshalb darf sich Österreich nicht an der globalen
Aufrüstung beteiligen. Während weltweit immer mehr Geld in Waffen und
Militarisierung fließt, sollte Österreich als neutraler Staat alles
daran setzen, Frieden, Diplomatie und internationale Verständigung zu
fördern, statt Teil dieser Entwicklung zu werden“ , betont Zivkovic
abschließend.
