St. Pölten (OTS) – Der aktuelle AMS-Bericht zur Situation syrischer
Geflüchteter am
österreichischen Arbeitsmarkt bestätigt einmal mehr die Zuwanderung
ins Sozialsystem: Fehlende Sprachkenntnisse, mangelnde Integration
und geringe Arbeitsmarktchancen machen deutlich, dass Förderungen
ohne klare Regeln weder sinnvoll noch nachhaltig sind.
Besonders alarmierend ist der Hinweis, dass manche Teilnehmer
Deutschkurse absichtlich negativ abschließen, um besser bezahlten
Arbeitsangeboten auszuweichen. „Das ist ein klarer Missbrauch des
Systems, der zeigt, wie dringend notwendig verbindliche Regeln sind“,
betont FPÖ-Landesrat Mag. Susanne Rosenkranz.
Genau deshalb wurden in Niederösterreich bereits Anfang 2024
strengere Vorgaben für Individual- und Bildungsförderungen
eingeführt. Förderungen gibt es nur noch bei einer bestätigten
Anwesenheit von mindestens 75 Prozent, einem aufrechten Hauptwohnsitz
in Niederösterreich von mindestens sechs Monaten, der während der
gesamten Kursdauer aufrechterhalten werden muss sowie dem Nachweis
von Deutschkenntnissen auf B1-Niveau. „Nur wer regelmäßig teilnimmt,
in Niederösterreich verankert ist und die Sprache beherrscht, kann
nachhaltig in den Arbeitsmarkt integriert werden. Alles andere wäre
reine Geldverschwendung und dafür sind wir nicht zu haben“, so
Rosenkranz abschließend.