KV-Verhandlungen in Gastronomie und Hotellerie: Sachliche Gespräche, aber keine Einigung

Wien (OTS) – „Wir haben heute erneut unsere Bereitschaft gezeigt,
eine
wirtschaftlich tragfähige Lösung und zugleich sozial ausgewogene
Lösung für die vielen Mitarbeiter:innen der Branche zu finden, und
ein faires Angebot auf den Tisch gelegt“, kommentieren die WKÖ-
Obmänner der Fachverbände Hotellerie und Gastronomie, Georg Imlauer
und Alois Rainer, das heute stattgefundene Gespräch mit den
Gewerkschaften.

Die Ausgangsbedingungen und Verhandlungen sind heuer besonders
herausfordernd. Die angespannte wirtschaftliche Gesamtsituation,
höhere Kosten bei Vorleistungen, insbesondere Energie und
überproportional gestiegene Mitarbeiterkosten bremsen die Ertragslage
der Betriebe.

Dazu kommt mit der Gewerkschaft vida eine Verhandlungspartnerin,
die in den diesjährigen Gesprächen zunehmend von sachlichen
Verhandlungen abgekehrt ist und stattdessen auf ständige öffentliche
Zuspitzung und mediale Angriffe gegen die gesamte Branche setzt. Das
schadet nicht nur den Betrieben, sondern vor allem auch ihren
Mitarbeiter:innen und dem Tourismusstandort Österreich.

„Dieses Vorgehen hat bei unseren Betrieben für massiven Unmut
gesorgt. Dennoch haben wir in den Verhandlungen konsequent auf einen
konstruktiven und faktenbasierten Zugang gesetzt. Wir hoffen, dass
die Gewerkschaften nach dem heutigen sachlichen Gespräch nun einen
lösungsorientierten Weg einschlagen, um einen Abschluss zu
ermöglichen“, halten die beiden Obleute fest. (PWK237/ES)