Wien (OTS) – In der dritten Verhandlungsrunde für den
Kollektivvertrag der rund
10.000 Angestellten der privaten Bildungseinrichtungen kam es
gestern, am 18. März, erneut zu keiner Einigung. Das aktuelle Angebot
der Arbeitgeber liegt bei einer Erhöhung von 2,2%. Für die
Gewerkschaft GPA ist dies weiterhin unzureichend.
„Das Engagement der Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben hat
zu Bewegung am Verhandlungstisch geführt, aber das aktuelle Angebot
ist immer noch weit von einem vertretbaren Kompromiss entfernt“,
betont Senad Lacevic, Verhandlungsleiter der Gewerkschaft GPA in
Bezug auf die Betriebsversammlungen in der Branche. „Gerade in einem
gesellschaftlich so wichtigen Bereich wie der Erwachsenenbildung
braucht es attraktive und verlässliche Rahmenbedingungen. Und das
bedeutet eine faire Abgeltung der Leistung der Beschäftigten“, so der
Gewerkschafter weiter.
Beiden Seiten sei bewusst, dass sich die wirtschaftlichen
Rahmenbedingungen aufgrund von Kürzungen im Bildungsbereich schwierig
gestalten: „Doch die Ursache dafür liegt sicher nicht bei den
Beschäftigten, die selbst tagtäglich mit der anhaltenden Teuerung
konfrontiert sind“, so Lacevic. „Die Folgen nun gänzlich auf die
Beschäftigten abzuwälzen, ist garantiert der falsche Weg“, betont der
Gewerkschafter abschließend.
Die nächste Verhandlungsrunde findet am 8. April statt.