Wien (OTS) – Die neue Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien,
Margarete Kriz-
Zwittkovits, wendet sich unmittelbar nach ihrer Angelobung in einer
Videobotschaft an die Wiener Unternehmerinnen und Unternehmer. Die
Videobotschaft ist unter https://youtu.be/jzydl5IiwEg abzurufen.
Sie spricht darin explizit die Ereignisse der letzten Wochen an:
„Das hat uns geschadet. Es wurde Vertrauen verspielt, Menschen
enttäuscht und ein gesellschaftliches Bild gezeichnet, für das weder
die Wirtschaftskammer noch ich stehen“. Als erste Amtshandlung hat
sie angewiesen, dass in der Kammer umgehend ein Verhaltenskodex
erarbeitet wird, denn „ich verstehe bei Gleichstellung und
Frauenrechten wenig Spaß. Wir leben im Jahr 2026“, so die neue Frau
an die Spitze der Wirtschaftskammer Wien.
Kriz-Zwittkovits will „einen neuen Stil in der Wirtschaftskammer
einkehren lassen“.
„Mehr Miteinander. Mehr Respekt. Mehr Offenheit“. Sie spricht von
einer „offenen Kammer“ in der alle Unternehmen gleichermaßen
wertgeschätzt werden, egal, ob Ein-Personen-Unternehmen, KMU oder
Großunternehmen. Den eingeschlagenen Reformweg will sie entschlossen
fortsetzen: „Deshalb stehe ich für einen Reformkurs. Wir können nicht
von der Politik Reformen fordern und selbst nicht mitmachen. Das wäre
nicht glaubwürdig. Es ist daher völlig klar, dass ich gemeinsam mit
Martha Schultz den Reformkurs entschlossen weitergehen werde.“ Man
habe die größte Beitragssenkung (KU2) aller Länder beschlossen und
werde nun weiter an Reformen arbeiten und das Angebot der Kammer
ausbauen. „Wir werden unsere Effizienz steigern und unser
Serviceangebot ausbauen. Persönlich vor Ort und im digitalen Raum.
Damit die Unternehmen uns spüren und sehen, dass wir Services haben,
auf die sie jederzeit zugreifen können“, so Kriz-Zwittkovits.
Als Service für Medien finden Sie den gesamten Text der
Videobotschaft untenstehend.
Liebe Unternehmerinnen! Liebe Unternehmer!
Mein Name ist Margarete Kriz-Zwittkovits und ich bin seit heute
die neue Präsidentin der Wirtschaftskammer Wien. Seit 40 Jahren bin
ich unternehmerisch tätig, habe drei Betriebe aufgebaut und bin
leidenschaftliche Interessenvertreterin.
Und ich bin das deshalb, weil die Wirtschaftskammer eine
Interessenvertretung von Unternehmerinnen und Unternehmern für
Unternehmerinnen und Unternehmer ist. Wir sind eine
Solidargemeinschaft und gemeinsam eine starke, unabhängige Stimme der
Wirtschaft, die auch gehört wird.
Die letzten Wochen waren jedoch andere Themen im Fokus der
Öffentlichkeit. Das hat uns geschadet. Es wurde Vertrauen verspielt,
Menschen enttäuscht und ein gesellschaftliches Bild gezeichnet, für
das weder die Wirtschaftskammer noch ich stehen.
Ich komme aus einer Unternehmerfamilie, in der Leistung und nicht
das Geschlecht im Vordergrund steht. Ich war die erste Präsidentin
des Österreichischen Gewerbevereins. Auch in anderen Organisationen
war ich öfters die einzige Frau, habe meine Ideen eingebracht und
mich durchgesetzt.
Und darum verstehe ich bei Gleichstellung und Frauenrechten wenig
Spaß. Wir leben im Jahr 2026. Es wurde in den letzten Wochen viel
gesagt und berichtet. Ich kann mich nicht für Worte anderer
entschuldigen.Aber ich kann etwas anderes tun: Nämlich die Dinge
wieder in Ordnung bringen. Darum habe ich bereits angewiesen, dass
ein Verhaltenskodex erarbeitet wird.
Wer mich kennt, weiß, dass ich dafür sorgen werde, dass ein neuer
Stil in der Wirtschaftskammer einkehren wird. Mehr Miteinander. Mehr
Respekt. Mehr Offenheit.
Eine offene, moderne Wirtschaftskammer für alle Unternehmerinnen
und Unternehmer.
Deshalb stehe ich für einen Reformkurs. Wir können nicht von der
Politik Reformen fordern und selbst nicht mitmachen. Das wäre nicht
glaubwürdig. Es ist daher völlig klar, dass ich gemeinsam mit Martha
Schultz den Reformkurs entschlossen weitergehen werde.
Als Wirtschaftskammer Wien haben wir die ersten Reformschritte
bereits getätigt und auch die KU2 Beiträge am stärksten gesenkt. Und
jetzt machen wir weiter. Wir werden unsere Effizienz steigern und
unser Serviceangebot ausbauen. Persönlich vor Ort und im digitalen
Raum. Damit die Unternehmen uns spüren und sehen, dass wir Services
haben, auf die sie jederzeit zugreifen können.
Mein Ziel ist eine Wirtschaftskammer in der sich alle willkommen
und wertgeschätzt fühlen. Egal, ob Ein-Personen-Unternehmen, KMU oder
Großunternehmen. Eine Wirtschaftskammer, die für Nutzen, Leistung und
unternehmerische Wertschätzung steht. Die gute Arbeit macht.
Und unsere Kammer macht viel: Wir sind der größte private
Bildungsanbieter. Und unser Engagement im Bildungsbereich ist
unverzichtbar für unseren Wirtschaftsstandort. Wir begleiten Wiens
Unternehmen mit unseren Services tagtäglich und leisten 220.000
Beratungen pro Jahr. Und wir wollen noch besser werden.
Und darum möchte ich mich speziell an die Unternehmerinnen dieser
Stadt wenden: Kommen Sie in die Wirtschaftskammer. Engagieren Sie
sich. Nützen Sie unser Angebot – Beratungen, Netzwerke und
Veranstaltungen.
Meine sehr geehrten Unternehmerinnen und Unternehmer, mein Wunsch
ist es, ein neues Kapitel aufzuschlagen. Das werde ich mit großer
Freude gemeinsam mit den vielen Menschen tun, die sich täglich für
Wiens Unternehmen und den Wirtschaftsstandort einsetzen. Denn: ohne
eine starke Wirtschaft gibt es kein starkes Wien.
Alles Gute und gute Geschäfte!
Ihre
Margarete Kriz-Zwittkovits
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie unter http://bild.ots.at