Kostenlose Gürtelrose- und Pneumokokken-Impfung kommt schon ab 1. November

Wien (OTS) – Die kostenlosen Impfungen gegen Gürtelrose und
Pneumokokken kommen
jetzt sogar noch früher als angekündigt. Bereits ab 1. November
können sich alle Personen ab 60 Jahren sowie Risikogruppen kostenlos
impfen lassen. „Dass die kostenlosen Impfungen gegen Gürtelrose und
Pneumokokken jetzt bereits ab 1. November und nicht erst – wie zuerst
angekündigt – mit Ende des Jahres kommen, ist sehr zu begrüßen. Damit
müssen alle, die sich impfen lassen wollen, nicht mehr länger
warten“, begrüßt Birgit Gerstorfer, MBA, Präsidentin des
Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ) die heutige Bekanntgabe. ****
*

Die kostenlose Impfmöglichkeit gegen Gürtelrose und Pneumokokken
ist für Gerstorfer „ein wichtiger und richtiger Schritt“. Denn: „Der
Schutz vor Krankheiten durch Impfung darf keine Frage des
Haushaltseinkommens sein. Wenn sich jemand impfen lassen möchte, dann
soll dies auch tun können. Unabhängig von seiner finanziellen
Situation oder der Art seiner Versicherung. Impfungen vermeiden
menschliches Leid und entlasten das Gesundheitssystem!“

Bisher kosteten Impfungen hunderte von Euro – für viele nicht
leistbar

Bisher kostet der Impfstoff für die zwei Teil-Impfungen gegen
Gürtelrose (Herpes Zoster) pro Teilimpfung zwischen 200 und 268 Euro.
Auch die Pneumokokken-Impfung muss privat bezahlt werden. Hier liegen
die Kosten für eine Dosis bei 115 Euro. „Das sind Beträge, die sich
viele Menschen schlichtweg nicht leisten können. Somit sind sie der
Erkrankung dann schutzlos ausgeliefert. Besonders gefährdet sind hier
ältere Menschen, sowie Personen mit Vorerkrankungen“, so die PVÖ-
Präsidentin.

Langjährige Forderung des Pensionistenverbandes erfüllt

Mit der kostenlosen Impfung gegen Gürtelrose und Pneumokokken ab
1. November wird eine langjährige Forderung des Pensionistenverbandes
Österreichs erfüllt. „Die Ausweitung des kostenlosen Impfprogramms
macht unser Gesundheitssystem sozialer, nachhaltiger, besser. Eine
höhere Impfquote reduziert Krankheitsfälle und Akut- und
Langzeitschäden. Damit wird nicht nur menschliches Leid verhindert,
sondern auch die Ressourcen des Gesundheitssystems geschont“, so
Gerstorfer. (Schluss)