Kosten der österreichischen Pensionskassen

Wien (OTS) – Die Darstellung der WKO ist unvollständig und zeichnet
für die
Öffentlichkeit ein völlig verzerrtes Bild.

Die wahren Kosten sind in informierten Kreisen und auch den
Eigentümern längst bekannt.

Zu den direkt verrechneten Kosten kommen noch die in den Fonds
direkt verrechneten nicht unerheblichen Spesen der Fondsmanager
hinzu. Die Pensionskassen scheuen sich seit Jahren diese für die
Berechtigten offenzulegen. Hier stellt sich die Frage wem das nützt?
Die 1,1 Millionen Berechtigten der Pensionskassen und ihre
Informationsrechte werden einfach ignoriert.

Vielmehr sollte man die schwache Performance thematisieren.

Der Vergleich der OECD (Pension Markets in Focus 2024) zeigt
deutlich, dass unsere Pensionskassen weit abgeschlagen liegen.
Dänemark und die Niederlande erreichten eine um zwei Prozent bessere
Performance, Australien und Kanada liegen bei 6,9% bzw. 6,4%, also
mehr als doppelt so viel Ertrag.

Allein das Jahr 2025 zeigt, dass die Pensionskassen zum falschen
Zeitpunkt und auch völlig risikoavers investieren, so wurden die
Kursrückgänge im April nicht für Investitionen und zusätzliche
Ertragschancen genutzt. Das lässt vermuten, dass man das Geschäft
seit Jahren nicht versteht.

Peter Weller, Obmann von PEKABE dazu: “Der Gesetzgeber ist ebenso
gefordert wie die FMA um hier zu einer akzeptablen Lösung zu kommen”.