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KORREKTUR zu OTS0088 vom 28.09.2026: ORF-Premiere „König Hund & Kaiserin Katze – Das Geschäft mit der Tierliebe“

Wien (OTS) – KORREKTUR-HINWEIS
Ergänzung Drehbuch und Regie: Christine Grabner

Premium-Fitnessmüsliriegel für einen Kanarienvogel, ein
Therapeut,
wenn es dem Hund nicht gut geht, und Globuli, wenn Katzen unruhig
sind: Für viele Österreicher:innen haben Haustiere zumindest den
Status eines Familienmitglieds. Bei Pflege, Ernährung und Zubehör
werden keine Kosten und Mühen gescheut. „König Hund & Kaiserin Katze
– Das Geschäft mit der Tierliebe“ beleuchtet die gleichnamige Doku,
die am Mittwoch, dem 30. September 2026, um 21.05 Uhr erstmals in ORF
1 und auf ORF ON zu sehen ist. Der Film (Buch und Regie: Christine
Grabner) untersucht den boomenden Markt zwischen Milliardengeschäft,
Premium-Angeboten und Schattenwirtschaft und setzt sich kritisch mit
den verschiedenen Entwicklungen des Heimtiermarktes auseinander.

Mehr zum Inhalt

„Ich gebe 500 Euro für meinen Dackel im Monat aus:
Physiotherapie, Friseur, Futter – das ist er mir wert“, sagt Chiara
auf der Wiener Haustiermesse. Dort zeigt sich, wie groß das Geschäft
mit der Tierliebe inzwischen ist: Von der Küchenmaschine für den Hund
für über 700 Euro bis zum smarten, selbstreinigenden Katzenklo. Der
österreichische Heimtiermarkt ist in den vergangenen fünf Jahren
stark gewachsen. Neben Teuerung und einer größeren Produktvielfalt
gibt es einen weiteren Grund: Rund 30 Prozent mehr Hunde und Katzen
leben heute in österreichischen Haushalten als noch 2020.

Für viele Österreicherinnen und Österreicher sind ihre Haustiere
vollwertige Familienmitglieder. Doch nicht jedes Angebot dient dem
Tierwohl. „Ein Hund mag keinen Duftspray, und eine Katze reinigt ihr
Fell selbst“, sagt Eva Persy, Wiener Tierschutzombudsfrau. Sie rät,
sich vor der Anschaffung und bei neuen Produkten genau über die
Bedürfnisse der Tiere zu informieren. Das könne unnötige Kosten und
Leid verhindern.

Auch bei Nahrungsergänzungsmitteln und Therapien gilt laut der
Wiener Tierärztin Marlen Janu: Weniger kann mehr sein. Viele Menschen
schauen beim eigenen Liebling angeblich weniger auf den Preis. Ein
gesunder Hund brauche jedoch weder teure Futterzusätze noch ständig
Abwechslung. Entscheidend sei, was dem Tier tatsächlich guttut.