Kollektivvertragsverhandlungen Tourismus: Erste Runde ohne Einigung

Wien (OTS) – Heute, Donnerstag, fand die erste Verhandlungsrunde zum
Kollektivvertrag (KV) für die rund 220.000 Beschäftigten in
Hotellerie und Gastronomie statt. „Für eine Einigung lagen die
Positionen heute noch zu weit auseinander“, berichtet Eva Eberhart,
Verhandlungsleiterin der Gewerkschaft vida. Das bisherige Angebot
würde nicht den gestiegenen Lebenserhaltungskosten der Beschäftigten
entsprechen.

Beim heutigen Termin legten beide Seiten ihre Forderungen dar.
Die Gewerkschaft vida fordert reale Lohnerhöhungen, mindestens zwölf
garantierte freie Sonntage pro Jahr sowie bezahlte Mittagspausen.
„Die Arbeitgeber boten Lohn- und Gehaltsanpassungen von lediglich 2,3
Prozent. Unsere Forderung hingegen liegt bei 3,8 Prozent, um einen
Einkommensverlust der Beschäftigten zu verhindern und ihnen den
Respekt zu erweisen, den sie verdienen“, so Eberhart. Die
zugrungeliegende Jahresinflation beträgt 3,6 Prozent.

Der nächste Verhandlungstermin wurde für 7. April vereinbart.
„Wir freuen uns auf weitere Gespräche und bleiben offen für
konstruktive Vorschläge“, so Eberhart.