Wien (OTS) – Im Rahmen der laufenden Kollektivvertragsverhandlungen
für die
Papierindustrie haben die Arbeitgeber ein sozial ausgewogenes und
wirtschaftlich verantwortungsvolles Angebot vorgelegt.
Kern des Angebots ist eine soziale Staffelung der
Entgeltanpassungen . Damit würden Beschäftigte mit niedrigeren
Einkommen überproportional profitieren. Ergänzend dazu schlagen die
Arbeitgeber eine steuerfreie Einmalzahlung vor.
„Mit diesem Paket setzen wir bewusst einen sozialen Schwerpunkt.
Wir wollen dort unterstützen, wo Entlastung besonders wichtig ist.
Gleichzeitig müssen wir Arbeitsplätze und die Wettbewerbsfähigkeit
der Betriebe nachhaltig sichern“, betont Kurt Maier,
Verhandlungsleiter der Arbeitgeber.
Die Arbeitgeber verweisen auf die weiterhin schwierigen
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Papierindustrie. Hohe Energie-
und Standortkosten, rückläufige Nachfrage in wichtigen Teilmärkten
und intensiver internationaler Wettbewerb belasten die Unternehmen.
Ein Kollektivvertragsabschluss muss daher fair, sozial ausgewogen und
wirtschaftlich tragfähig sein.
Die Arbeitgeber bekennen sich weiterhin zu konstruktiven
Verhandlungen . Ziel bleibt eine Lösung am Verhandlungstisch. Dafür
braucht es eine verantwortungsvolle Sozialpartnerschaft, die die
Interessen der Beschäftigten und die wirtschaftliche Realität der
Betriebe gleichermaßen berücksichtigt.