Linz (OTS) – Von 9 bis 16 Uhr fand heute die bereits siebte
Verhandlungsrunde zum
Kollektivvertrag (KV) der Ordensspitäler Oberösterreich statt – und
das unter denkbar schwierigen Ausgangsbedingungen. Noch immer mauert
das Land und weigert sich, über eine echte Arbeitszeitverkürzung ins
Gespräch einzutreten.
„Die Arbeitgeber haben damit gedroht, gar kein neues Angebot
vorzulegen. Aber durch unseren Streik und den Druck der letzten Tage
haben wir heute zumindest eine arbeitszeitverkürzende Maßnahme in
Form einer Erhöhung des Zeitbonus erwirkt. Es bleiben aber noch
einige Punkte offen“, so vida KV-Verhandlerin Martina Reischenböck
aus den heutigen Verhandlungen.
„Bei der Arbeitszeit bewegen sich die Arbeitgeber weiterhin kaum.
Jetzt gilt es mutig voranzugehen! Das tun wir, die Beschäftigten,
gerade. Nun müssen das auch die Arbeitgeber tun“, so Cordula
Meßenböck, Pflegekraft bei den Elisabethinen in Linz.
Achter Verhandlungstermin am 17. März
Der nächste Verhandlungstermin findet am 17. März in Linz statt. Dem
heutigen Verhandlungstag waren zwei Streiks vorausgegangen, an denen
sich Tausende Beschäftigte beteiligten und damit den Druck auf die
Arbeitgeber erhöht haben.
Die Gewerkschaft vida setzt nun auf weitere konstruktive
Gespräche und eine faire Einigung für die 10.000 Beschäftigten, die
von dem KV betroffen sind.