Wien (OTS) – Nach der dritten Verhandlungsrunde für einen neuen
Kollektivvertrag
für die rund 90.000 Beschäftigten der IT-Branche am heutigen Mittwoch
hält Martin Zandonella, Verhandlungsleiter der Arbeitgeber im
Fachverband Unternehmensberatung, Buchhaltung und
Informationstechnologie (UBIT) in der Wirtschaftskammer Österreich (
WKÖ), fest: „Es gibt Bewegung auf beiden Seiten. So wurde die
Forderung der Arbeitnehmer von 4,3 auf 4,0 Prozent reduziert und die
Arbeitgeberseite hat ihr Angebot für die Mindestgehälter von 1,6 auf
1,9 Prozent erhöht.“
Und Zandonella weiter: „Die Arbeitgeber begrüßen erste
Fortschritte.“ Er sagt jedoch auch: „Trotzdem liegen wohl noch zähe
Verhandlungen und damit ein langer Verhandlungsweg vor uns. Aufgrund
der angespannten wirtschaftlichen Lage ist der Spielraum für
Gehaltsanpassungen nach oben allerdings gering.“
Vor diesem Hintergrund findet die nächste IT-
Kollektivvertragsverhandlungsrunde noch vor den Weihnachtsfeiertagen,
am 18. Dezember 2025, statt. (PWK515/JHR)