Kleinwasserkraft Österreich zu Preiszonen-Differenz: Überschießende Restwasserabgaben stoppen – Strompreise senken!

Wien (OTS) – Die aktuell wieder auftretenden, enormen
Preisunterschiede beim
Strompreis zwischen Österreich und Deutschland sind nicht nur in der
zu geringen Übertragungskapazität zwischen den Ländern begründet.
Auch die künstliche Verknappung der heimischen Produktion erhöht die
Preise zusätzlich. „Würde man die – wie in vielen Bereichen des
Wasserrechts – massiv über das Ziel hinausschießenden
Restwasservorgaben auf ein vernünftiges Maß reduzieren, könnte die
Stromproduktion substanziell gesteigert werden. Damit würde der
Preisunterschied zumindest teilweise ausgeglichen!“ so Hannes
Taubinger, Präsident des Vereins Kleinwasserkraft Österreich.
Taubinger ergänzt: „Erzeugungsverluste bei österreichischen
Kleinwasserkraftwerken durch überschießende Restwasservorgaben und
Fischwanderhilfen für Fische, die es gar nicht gibt, kosten die
Stromproduktion im Ausmaß des Verbrauchs einer Kleinstadt. Ersatz
muss derzeit aus Atom- und Kohlekraftwerken importiert werden!“ In
der Pflicht sei hier vor allem Landwirtschaftsminister Totschnig:
„Wir sehen in vielen Bereichen massiv überbordende,
unverhältnismäßige Vorgaben aus dem BMLUK und den Ländern.
Bundesminister Totschnig muss hier endlich im Sinne Österreichs und
der heimischen Versorgungssicherheit tätig werden!“