Kinderfreunde begrüßen Social-Media Beschränkung für Jugendliche unter 14 Jahren als wichtige Kinderschutz-Maßnahme!

Wien (OTS) – Die Österreichischen Kinderfreunde begrüßen den
Gesetzesentwurf des
Medienministeriums zur Einschränkung des Zugangs zu problematischen
Social-Media Inhalten für Videoplattformen. Die Kinderfreunde
erwarten, dass die entsprechenden Plattformen ihre Verantwortung
erkennen und ihre Geschäftsmodelle ändern.

Expert:innen und Elternvertreter:innen haben immer wieder auf das
Gesundheitsrisiko und die Suchtgefahr bei der unausweichlichen
Intensivnutzung dieser Videoplattformen hingewiesen. Auch die EU hat
Empfehlungen zur Beschränkung ausgesprochen. Die Regierung hat nun
den richtigen Kompromiss gefunden.

„Dumb-Scrolling erzeugende Videoplattformen halten Kinder und
Jugendliche unter anderem auch davon ab, sinnvollen Medienkonsum zu
erlernen. Daher ist eine Schutzfunktion bzw. ein Schutzalter höchst
angebracht“, meint Jürgen Czernohorszky, Vorsitzender der
Österreichischen Kinderfreunde . Er führt weiter aus, dass das neue
Gesetz auch Erziehungsberechtigte im familiären Alltag und
Pädagog:innen in institutionellen Bereichen wie Bildungseinrichtungen
und Jugendzentren unterstützt.

Nun geht es darum, parallel ausreichend medienpädagogische
Angebote zu entwickeln, denn das Verbot allein ist nicht ausreichend.
Die Bildungssysteme müssen mehr Ressourcen darauf verwenden, damit
Kinder, Jugendliche und Eltern befähigt werden, die Risken und
Gefahren des Internets selbständig zu erkennen und abzuwehren. In
diesem Zusammenhang begrüßen die Kinderfreunde auch das neue und
unbedingt auszurollende Unterrichtsfach „Medien und Demokratie“.