Karner-Kremser (SPÖ): Rotes Wien steht verlässlich für leistbares Wohnen und sozialen Wohnbau

Wien (OTS) – „ Leistbares Wohnen gehört zum Fundament eines guten
Lebens und zum
Fundament sozialdemokratischer Politik. Deshalb steht Wien weltweit
seit Jahrzehnten für eine Wohnpolitik, die nicht den Markt
entscheiden lässt, sondern Verantwortung für die Menschen übernimmt.
Während andere europäische Metropolen ihren kommunalen Wohnbau
verkauft haben, ist das nicht der sozialdemokratische Wiener Weg. Wir
bauen kontinuierlich an der Daseinsvorsorge, weil Wohnen ein
Grundrecht ist. Es ist ausgeschlossen, dass wir den kommunalen
Wohnbau verkaufen “, betont Waltraud Karner-Kremser, SPÖ-
Gemeinderätin und Vorsitzende des Gemeinderatsausschusses für Wohnen,
Wohnbau, Stadterneuerung und Frauen.

Der Wiener Weg setzt dabei auf mehrere starke Säulen: kommunalen
und geförderten Wohnbau, gezielte Neubauförderung, umfassende
Sanierungen sowie direkte Unterstützung für Wiener*innen. Rund 60
Prozent der Bevölkerung leben in geförderten Wohnungen. Damit verfügt
Wien über ein dichtes soziales Netz am Wohnungsmarkt, das
international seinesgleichen sucht.

„Unser Anspruch ist klar: Die Geldbörse darf nicht darüber
entscheiden, ob jemand in Wien gut und sicher wohnen kann. Der
soziale Wohnbau wirkt wie ein Schutzschild gegen steigende Preise und
sorgt gleichzeitig dafür, dass Menschen mit unterschiedlichen
Einkommen Tür an Tür leben können“, so Karner-Kremser.

Investitionen in neuen und bestehenden Wohnraum

Auch unter wirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen hält Wien
am Ausbau des leistbaren Wohnangebots fest. Mit der Wohnbau-Offensive
2024+, umfassenden Neubau- und Sanierungsförderungen sowie gezielten
Investitionen in den Gemeindebau wird sowohl neuer Wohnraum
geschaffen als auch bestehender Bestand für kommende Generationen
gesichert.

Der Wohnbauförderungsbeitrag liefert dafür eine wesentliche
finanzielle Grundlage. Die Mittel fließen gezielt in Wohnbau und
soziale Infrastruktur zurück.

„Wer heute in leistbaren Wohnbau investiert, schafft langfristige
Sicherheit. Wir bauen nicht nur Wohnungen, sondern stabile
Nachbarschaften und Zukunftsperspektiven. Genau dieser langfristige
Blick unterscheidet den Wiener Weg von einer Politik, die Wohnen vor
allem als Geschäft betrachtet“, erklärt Karner-Kremser.

Wien hält Wohnen im internationalen Vergleich leistbar

Wie wichtig dieser Kurs ist, zeigen internationale Vergleiche.
Während Österreich bei den Preisen für frei finanzierte
Neubauwohnungen im europäischen Spitzenfeld liegt, bleibt Wien bei
den Bestandsmieten vergleichsweise günstig. Laut einer Deloitte-
Analyse lagen diese zuletzt bei durchschnittlich 10,80 Euro pro
Quadratmeter und damit deutlich unter dem Niveau vieler anderer
europäischer Metropolen.

„Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis jahrzehntelanger
sozialdemokratischer Wohnpolitik. Wo die öffentliche Hand gestaltet,
fördert und selbst Wohnungen bereitstellt, entsteht ein Gegengewicht
zu einem ungebremsten Markt“, hält Karner-Kremser fest.

Sanieren heißt Leistbarkeit langfristig sichern

Neben dem Neubau rückt die Modernisierung des vorhandenen
Wohnraums weiter in den Mittelpunkt. Thermische Sanierungen, höhere
Energieeffizienz und der Umstieg auf klimafreundliche Energieformen
senken langfristig den Energieverbrauch, erhöhen den Wohnkomfort und
schützen Bewohner*innen vor steigenden Kosten.

Gleichzeitig bleiben Wohnbeihilfe und Mietbeihilfe wichtige
Instrumente für jene Wiener*innen, die zusätzliche Unterstützung
benötigen. „Leistbarkeit bedeutet für uns, an mehreren Stellen
gleichzeitig anzusetzen: beim Mietpreis, beim Wohnungsangebot, bei
Energiekosten und bei direkter Hilfe. Niemandem ist geholfen, wenn
lediglich an einer Schraube gedreht wird“, sagt Karner-Kremser.

Klare Haltung für die Zukunft

Für Karner-Kremser steht deshalb fest: „Wir in Wien werden
unseren erfolgreichen Weg konsequent fortsetzen. Wir bekennen uns zum
Gemeindebau, zum geförderten Wohnbau und zu einer starken
öffentlichen Wohnpolitik. Leistbares Wohnen ist für uns keine
kurzfristige Maßnahme, sondern ein Versprechen an die Wiener*innen
und an die nächsten Generationen.“ (Schluss) sh