Wien (OTS) – – Sattelitenbasierte Geo Location Platform (GLP) in den
Niederlanden
und Belgien in Betrieb
– GLP unterstützt CO 2 -Maut und ist auch auf Gebühren für Lärm- und
Luftverschmutzung vorbereitet
Kapsch TrafficCom hat seine Geo Location Platform (GLP) für die
satellitengestützte Mauterhebung in den Niederlanden in Betrieb
genommen und damit einen wichtigen Schritt bei der Expansion in
weitere europäische Mautgebiete gemacht.
„ Die Ausweitung auf die Niederlande ist ein wichtiger Schritt
für uns. Sie zeigt, dass unsere Technologie die hohe Genauigkeit und
Zuverlässigkeit bietet, die moderne Mautsysteme benötigen “, sagt
Justin Hamilton, Director Location Based Charging bei Kapsch
TrafficCom. „ Mit Einsätzen in den Niederlanden, Belgien und
Bulgarien sowie der bevorstehenden Einführung in Litauen beweisen
wir, dass unsere Lösung in unterschiedlichen Ländern und Mautsystemen
erfolgreich eingesetzt werden kann .“
Die GLP ermöglicht satellitengestützte Mauterhebung und andere
standortbasierte Dienste. Sie verarbeitet Echtzeit-Standortdaten von
Geräten wie Smartphones, vernetzten Fahrzeugen oder Bordgeräten.
Mithilfe eines Abgleichs dieser Daten und einer digitalen
Straßenkarte erkennt die Plattform, welche Straßen genutzt wurden,
berechnet die entsprechenden Gebühren und erstellt die Daten für
Abrechnung und Rechnungsstellung. Dank ihrer offenen Architektur kann
die Plattform Daten aus unterschiedlichen Quellen verarbeiten und
gleichzeitig eine einheitliche Berechnung und Abrechnung
sicherstellen.
In den Niederlanden und Belgien deckt das System ein kombiniertes
Straßennetz von rund 14.000 Kilometern ab, einschließlich des dichten
Brüsseler Straßennetzes, wo höchste Genauigkeit erforderlich ist.
Die Einführung stärkt auch die Position von Kapsch TrafficCom bei
modernen, flexiblen Mautsystemen. Bereits heute unterstützt das
Unternehmen in Belgien und Bulgarien CO₂-basierte Mautmodelle.
Künftig können über die Plattform auch weitere Gebühren, etwa für
Lärm- oder Luftverschmutzung, umgesetzt werden – damit ist die Lösung
auf kommende europäische Anforderungen vorbereitet.
Die erweiterte Plattform ist seit 1. Juli in Betrieb. Mit dem
Einsatz in den Niederlanden, Belgien und Bulgarien zeigt Kapsch
TrafficCom, dass satellitengestützte Mautsysteme über mehrere Länder
hinweg auf einer gemeinsamen Plattform betrieben werden können,
während nationale Vorschriften und Tarife berücksichtigt werden.
Mehr Infos: Presse | Kapsch TrafficCom