Linz (OTS) – FPÖ-Chef Haimbuchner belegt im Ö1-Mittagsjournal einmal
mehr: Wer
beim Strompreis jammert, aber die Windkraft persönlich bekämpft,
betreibt politische Geisterfahrer-Politik auf Kosten der
Steuerzahler:innen.
„Manfred Haimbuchner hat heute im Ö1 Mittagsjournal einmal mehr
bewiesen, dass er ein Meister darin ist, Probleme lautstark zu
beklagen, deren Lösung er selbst seit Jahren konsequent blockiert“,
reagiert Stefan Kaineder, Landessprecher der Grünen Oberösterreich,
auf die jüngsten Aussagen des FPÖ-Landeschefs.
Beim Thema Energiepreise ortet Kaineder eine massive Schieflage
zwischen Anspruch und Wirklichkeit. Haimbuchner fordert einerseits
massive staatliche Eingriffe in den Energiemarkt, pocht aber im
selben Atemzug auf ein Nulldefizit von Bund und Ländern.
„Das ist Show statt verantwortungsvoller Politik. Wer gleichzeitig
Vollkasko-Subventionen fordert und als Sparmeister auftritt, muss
auch sagen, wer die Rechnung zahlt. Haimbuchners Budget-Logik ist in
der Realität schlichte Träumerei“, so Kaineder.
Besonders scharf kritisiert der Grüne Landessprecher die
Blockadehaltung der FPÖ beim Ausbau Erneuerbarer Energie. Während
Haimbuchner über hohe Strompreise klagt, verhindert er aktiv die
günstigste Form der Stromerzeugung: die Windkraft.
„Haimbuchner regiert seit 10 Jahren und bekämpft seither die
aussichtsreichsten Wind-Standorte. Damit ist er der
oberösterreichische Bremsklotz für eine sichere und saubere
Energiezukunft. Während andere Bundesländer die Windkraft zügig
ausbauen, herrscht in Oberösterreich dank der FPÖ Flaute im Netz“,
erklärt Kaineder.
Stattdessen verharrt die FPÖ in einer gefährlichen Sehnsucht nach
fossilen Importen. „Das blaue Energiekonzept lautet offenbar: Lieber
weiter Bittsteller bei Despoten wie Putin bleiben, als sauberen Strom
in der eigenen Heimat zu erzeugen. Das ist nicht nur klimapolitischer
Irrsinn, sondern ein massives sicherheitspolitisches Risiko für uns
alle. Wer uns an den Gashahn von Diktatoren ketten will, handelt
verantwortungslos gegenüber der Wirtschaft und den Haushalten in
Oberösterreich“, so Kaineder abschließend.