Wien (OTS) – „Es ist klar zu verurteilen, wenn Menschen wegen ihrer
freien
Meinungsäußerung Gewalt erfahren – so wie zuletzt beim furchtbaren
Attentat auf Charlie Kirk. Jede Form politisch motivierter Gewalt –
ebenso wie deren Rechtfertigung, Billigung, Relativierung oder gar
Aufforderung dazu – wird von der Wiener Volkspartei
unmissverständlich verurteilt und entschieden abgelehnt“, betont
Gemeinderat und Landtagsabgeordneter Manfred Juraczka.
Das Fundament unserer Demokratie ist die freie Meinungsäußerung.
Zugleich beobachten wir eine zunehmende Polarisierung und
Radikalisierung des politischen Diskurses – eine Entwicklung, die im
Interesse niemandes liegen kann, unabhängig von der jeweiligen
Weltanschauung. Vor diesem Hintergrund braucht es mehr als
kurzfristige Symbolik ohne Wien-Bezug, es braucht eine weitsichtige
und umfassende Toleranz und dementsprechende Gedenkkultur.
„Enttäuschend ist in diesem Zusammenhang, dass die Stadt Wien –
die sich selbst gerne als Hauptstadt der Diversity (Vielfalt)
positioniert – diese begrüßenswerte Vielfalt allzu oft aber nur
einseitig auslegt. Vor diesem Hintergrund sprechen wir uns klar für
eine verantwortungsvolle und weitsichtige Gedenkkultur aus, die breit
diskutiert und von der Gesellschaft getragen wird. Die SPÖ-Neos-
Stadtregierung ist gefordert, sicherzustellen, dass Meinungsfreiheit
und Gedenkkultur für alle politischen Strömungen gleichermaßen
gelten“, so Juraczka abschließend.