JUNOS zur Studierendensozialerhebung: Arbeit und Studium als Chance begreifen

Wien (OTS) – Die heute präsentierte Studierendensozialerhebung macht
deutlich,
dass es bei den Studienbedingungen in Österreich noch großen
Verbesserungsbedarf gibt. Über zwei Drittel der Studierenden gehen
neben dem Studium einer Erwerbstätigkeit nach. Eine deutliche
Mehrheit gibt an, dass sie dadurch Berufserfahrung sammeln möchte und
beklagt die schwierige Vereinbarkeit von Arbeit und Studium.

“Im Gegensatz zu den linken Fraktionen und der Arbeiterkammer
begreifen wir die Verbindung von Arbeit und Studium nicht als
Verbrechen, sondern als Chance. Studierende können sich so noch
besser auf ihren zukünftigen Lebensweg vorbereiten. Für uns JUNOS
Studierende ist aber auch klar, dass die Bedingungen dafür von Seiten
der Hochschulen noch deutlich verbessert werden müssen”, erklärt
Manuel Grubmüller, Bundesvorsitzender der JUNOS Studierenden. “Unser
Konzept der leistungsstarken Hochschulen verschafft den Studierenden
ein möglichst großes Maß an Flexibilität und Wahlfreiheit im Studium.
Dazu zählen weniger Anwesenheitspflichten, mehr hybride Lehre sowie
der Ausbau des Angebots von Lehrveranstaltungen an Abenden,
Wochenenden und in den Ferien.”

Aber nicht nur fehlende Flexibilität, sondern auch die eigene
finanzielle Lage belastet Studierende. “Wir JUNOS Studierende fordern
deshalb die Erhöhung der maximalen Studienbeihilfe und der
Zuverdienstgrenzen”, betont Grubmüller. “So erhalten jene
Unterstützung, die sie wirklich brauchen und wer neben dem Studium
arbeitet, wird nicht bestraft, sondern hat mehr in der eigenen
Tasche!”