Wien (OTS) – Die JUNOS Wien nehmen die aktuelle Diskussion rund um
die
Sonntagsöffnung beim Eurovision-Song-Contest-Wochenende zum Anlass,
eine Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten zu fordern.
„Nicht nur am ESC-Wochenende, sondern generell sollen Geschäfte
am Sonntag öffnen dürfen. Der Onlinehandel kennt keine Öffnungszeiten
– wenn wir heimische Arbeitsplätze sichern und unseren
Wirtschaftsstandort stärken wollen, müssen wir handeln. Eine
Sonntagsöffnung würde nicht nur die Wünsche der Bevölkerung erfüllen,
sondern beispielsweise auch den stationären Handel stärken“, so Lisa
Ficzko, die neue Wiener JUNOS-Landesvorsitzende.
Eine aktuelle Studie zeigt: Die Mehrheit der Wienerinnen und
Wiener würde sonntags gerne einkaufen – insbesondere Lebensmittel.
Auf der Grundlage des Öffnungszeitengesetzes kann der Landeshauptmann
Öffnungszeiten festlegen, die er regional auf Teilgebiete des Landes
oder auf das ganze Land ausweiten kann. „Bürgermeister Ludwig könnte
hier also dem stationären Handel mehr Luft zum Atmen geben. Jeder
Unternehmer soll selbst entscheiden können, wann er oder sie offen
hat. Es ist Zeit, dass auch Wien im 21. Jahrhundert ankommt und dem
Beispiel anderer europäischer Hauptstädte folgt“, so die JUNOS-
Landesvorsitzende Ficzko.
Die JUNOS Wien fordern einmal mehr flexible Öffnungszeiten, die
zu den Bedürfnissen der Menschen passen. „Schon heute gibt es in
vielen Branchen Sonntagsarbeit – etwa in Gastronomie, Hotellerie,
Verkehr oder im Gesundheitswesen. Dort funktioniert das mit klaren
Schutzregelungen. Es geht um Freiheit und Selbstbestimmung: Jeder
Unternehmer soll entscheiden können, ob er am Sonntag öffnet, und
jede Arbeitnehmerin, ob sie am Sonntag arbeiten möchte. Die
bestehenden Gegenargumente wirken daher zunehmend absurd. Gerade in
Zeiten des boomenden Onlinehandels braucht der stationäre
Einzelhandel faire Rahmenbedingungen – und Wien braucht endlich
moderne Regeln, die zu unserer Zeit passen“, so Ficzko abschließend.