JUNOS Studierende: „Man bringe die Gießkanne!“ ist Motto der Bundes-ÖH

Wien (OTS) – Die aktuelle Situation lädt nicht gerade zu Optimismus
ein. In
internationalen Rankings fallen Österreichs Hochschulen weiter
zurück. Viele Studierende kämpfen mit den gestiegenen
Lebenshaltungskosten und veralteten, unflexiblen Strukturen im
Studium. Die Bundes-ÖH hat nun ihre Forderungen zur
Hochschulfinanzierung und zur Entlastung Studierender vorgestellt.
Diese umfassen vor allem staatliche Eingriffe bis hin zu den
Lebensmittelpreisen.

„Die öffentliche Grundfinanzierung kann eine solide Basis für die
Hochschulen bilden, um qualitativ an die Spitze zu kommen braucht es
aber ein nachhaltigeres Modell“, so der Bundesvorsitzende der JUNOS –
jungen liberalen Studierenden Manuel Grubmüller. „Anstatt totaler
Abhängigkeit vom Staat fordern wir deshalb die Ausschöpfung des
Potenzials von Drittmitteln und nachgelagerte Studienbeiträge. Beide
Maßnahmen sichern sowohl die Freiheit der Lehre als auch eine
gerechte und verträgliche Verteilung der Kosten“, betont Grubmüller.

Nachhaltigkeit scheint für die Bundes-ÖH auch im Bereich der
Entlastung ein Fremdwort zu sein. „Populistische Forderungen wie
Gratis-Tickets oder staatliche Preiseingriffe tragen wir JUNOS
Studierende nicht mit. Diese führen entweder zu einem schlechteren
Angebot oder zu einer Kostenexplosion an anderen Stellen“, erklärt
der Bundesvorsitzende. „Was es braucht sind faire Studierendentarife
und ein Wettbewerb um das beste Preis-Leistungs-Verhältnis im Bereich
der Mensen. Eine Anhebung von Höchststudienbeihilfe und
Zuverdienstgrenze bietet jenen Studierenden einen finanziellen Halt,
die wirklich auf Unterstützung angewiesen sind.“

Grubmüller kritisiert die Bundes-ÖH scharf: „Mit unrealistischen
und wenig nachhaltigen Forderungen soll hier die Popularität unter
den Studierenden erkauft werden. Tatsächlich geht es aber um reine
Selbstinszenierung als ideologische Kämpfer. Wir JUNOS Studierende
sagen klar: Solche Spielchen schaden der ÖH und ganz besonders den
Studierenden. Wir bieten ein deutliches Gegenmodell, das Lösungen und
echte Reformen ins Zentrum stellt!“