Wien (OTS) – „Bei der aktuellen Tagung der Alterssicherungskommission
zeigte sich
ganz klar: Bei den Pensionen herrscht dringender Handlungsbedarf. Es
gilt jetzt Schritte zu setzen, um die Pensionen von morgen zu
sichern“, sagt Verena Eugster, Bundesvorsitzende der Jungen
Wirtschaft (JW). So steigen die Budgetmittel in der gesetzlichen
Pensionsversicherung bis 2030 um fast 6 Milliarden, bei den Beamten
um 1,4 Milliarden – „ein Zuwachs, der fast dem gesamten
Familienbudget entspricht, und somit besser in Zukunftsthemen
investiert werden könnte“, so Eugster.
Der Hauptgrund für den dramatischen Kostenanstieg liegt in der
demografischen Entwicklung: Während aktuell auf eine Person im
Pensionsalter noch drei Personen im Erwerbsalter kommen, werden das
2030 nur noch 2,6 und 2050 lediglich 2 Personen im Erwerbsalter sein.
„Wir haben es also mit einer alternden Bevölkerung zu tun. Darauf
hat das Pensionssystem zu reagieren“, fordert Lukas Sprenger, der
Bundesgeschäftsführer der Jungen Wirtschaft. Etwa brauche es einen
wirksamen Nachhaltigkeitsmechanismus, der an die Lebenserwartung
angepasst ist – und der über den laut Sprenger „in der Praxis
ziemlich zahnlosen“ Nachhaltigkeitsmechanismus hinausgeht, der
kürzlich beim Pensionspaket der Regierung beschlossen wurde. (
PWK505/DFS/EL)