Wien (OTS) – Die Junge Wirtschaft sieht in der von der
Bundesregierung
beschlossenen steuerlichen Begünstigung für Erwerbstätigkeit im
Pensionsalter ein klares Zeichen für mehr Leistungsanreize,
Generationengerechtigkeit und Flexibilität am Arbeitsmarkt. Der
vorgesehene Freibetrag von 15.000 Euro sowie der Entfall von
Arbeitnehmerbeiträgen zur Sozialversicherung stärken aus Sicht der
Jungen Wirtschaft die Attraktivität, länger beruflich aktiv zu
bleiben und greifen eine Forderung der Jungen Wirtschaft auf.
„Dass Arbeiten im Alter künftig spürbar attraktiver wird, ist ein
überfälliges und wichtiges Signal – sowohl für erfahrene
Arbeitskräfte als auch für junge Betriebe, die auf Know-how und
Praxiswissen angewiesen sind“, sagt Verena Eugster, Bundesvorsitzende
der Jungen Wirtschaft. „Gerade in Zeiten des Arbeitskräftemangels
braucht es Rahmenbedingungen, die Weiterarbeit und Leistung
ermöglichen statt bremsen.“
Die Junge Wirtschaft hebt positiv hervor, dass die neue Regelung
sowohl Arbeitnehmer:innen als auch Selbstständige umfasst. „Das
entspricht genau unserem Ansatz: Wer über das Regelpensionsalter
hinaus tätig sein möchte, soll das ohne zusätzliche Abgabenbelastung
tun können – unabhängig von der Erwerbsform“, so Eugster.
Gleichzeitig sieht die Junge Wirtschaft die Maßnahme als
wichtigen ersten Schritt im Sinne ihrer JW-Agenda, um den
Wirtschaftsstandort nachhaltig zu stärken. „Der steuerliche Anreiz
für Arbeiten im Alter ist ein positives Signal für Leistung und gute
Nachrichten für das Pensionssystem. Jetzt gilt es, diesen Weg
konsequent weiterzugehen“, betont Lukas Sprenger,
Bundesgeschäftsführer der Jungen Wirtschaft. (PWK153/EL)