Wien (OTS) – Für die Junge Industrie (JI) ist die Ankündigung von
Bundeskanzler
Christian Stocker, die Pensionen unter dem Anpassungsfaktor von 2,7
Prozent ein richtiger und wichtiger Weg: „Gerade im Sinne der
Generationengerechtigkeit und der angespannten Budgetlage ist es
erforderlich, maßvoll und mit Verantwortung die künftigen Pensionen
zu erhöhen. Ein Zielwert von unterhalb der 2,7 Prozent ist ein Gebot
der Fairness“, so JI-Bundesvorsitze Julia Aichhorn.
Der Staat muss heuer rund 33 Milliarden Euro zuschießen, um das
Pensionssystem zu finanzieren – das entspricht etwa 230 Millionen
Euro pro Tag. Mit 12. August sind für dieses Jahr alle laufenden
Einnahmen für das Pensionssystem aufgebraucht, seit dem 13. August
werden die Pensionen ausschließlich durch Steuergelder gedeckt. „So
kann es nicht weitergehen“, appelliert Aichhorn und weiter: „Es
braucht mutige und tiefgreifende Reformen, um das Pensionssystem
gerecht für die jungen Generationen aufzustellen.“