Wien (OTS) – Die Industriellenvereinigung (IV) spricht sich gegen
eine Erhöhung
des IESG-Zuschlags aus. Statt den Faktor Arbeit weiter zu belasten,
braucht es Maßnahmen zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts, die
Unternehmensinsolvenzen reduzieren und damit auch den Druck auf den
Insolvenz-Entgelt-Fonds nachhaltig senken – bei gleichzeitig
effizienter und zielgerichteter Ausgestaltung des Fonds.
Der beste Schutz für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ist ein
wettbewerbsfähiger Wirtschaftsstandort. Wirtschaftlich erfolgreiche
Unternehmen sichern Arbeitsplätze und verhindern Insolvenzen. Eine
Verteuerung des Faktors Arbeit hingegen bekämpft nicht die Ursachen
der steigenden Belastung des Insolvenz-Entgelt-Fonds, sondern
schwächt die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen und gefährdet damit
Beschäftigung. Zudem würde der Effekt der für 2028 geplanten
Entlastung bei den Lohnnebenkosten weiter gemindert.