Innenminister Gerhard Karner beim „Delphi Economic“-Forum in Griechenland

Wien (OTS) – Innenminister Gerhard Karner nimmt am 24. April 2026 am
griechischen
„Delphi Economic“-Forum in Athen teil. Im Rahmen des Arbeitsbesuchs
wird der Innenminister Gespräche mit dem griechischen
Migrationsminister Athanasios Plevris und dem zypriotischen
Migrationsminister und aktuellen EU-Ratsvorsitzenden Nicholas
Ioannides führen. Im Fokus der Gespräche steht die Umsetzung des
Asylpakts auf europäischer und nationaler Ebene, Maßnahmen zum Schutz
der EU-Außengrenze sowie die Zusammenarbeit mit Staaten außerhalb
Europas zur Verhinderung von illegaler Migration in die EU.

„Mit der Umsetzung des Asylpakts machen wir Europa
widerstandsfähiger. Zugleich schaffen wir die Voraussetzungen, um
illegale Migration weiterhin, aber vor allem nachhaltig, gegen Null
zu drängen. Das ist wichtig für Europa und noch wichtiger für die
österreichische Bevölkerung“, betonte Innenminister Gerhard Karner.

Griechenland und Österreich sind – gemeinsam mit Deutschland,
Dänemark und den Niederlanden – Teil der Gruppe der Umsetzer. Sie
haben es sich zum Ziel gemacht, Asylverfahren und Rückkehrzentren
außerhalb Europas zu etablieren. Österreich und Griechenland wollen
sich dabei eng mit dem EU-Vorsitz Zypern abstimmen, um die
europäische Migrationswende weiter voranzutreiben und die EU
widerstandsfähiger gegen illegale Migration zu machen.

Österreich und Griechenland sind langjährige Partner in der
Schaffung eines robusten EU-Außengrenzschutzes. So schützt
Griechenland eine für Österreich wichtige EU-Außengrenze und
österreichische Polizistinnen und Polizisten sind beispielsweise im
Rahmen von Frontex-Missionen zur Unterstützung der Grenzüberwachung
in Griechenland im Einsatz.

Treffen der deutschsprachigen Innenminister in Luxemburg

Weitere Gespräche zu Asylverfahren und Rückkehrzentren in
Drittstaaten – unter anderem mit dem deutschen Innenminister
Alexander Dobrindt – sind beim Treffen der deutschsprachigen
Innenminister geplant, das am 27. und 28. April 2026 in Luxemburg
stattfindet. Die Gruppe der Umsetzer hat bereits einen konkreten Plan
zur Umsetzung von Asylverfahren und Rückkehrzentren in Drittstaaten
gefasst.